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KVW Startseite · Wohnen · Abbau architektonischer Barrieren

Wohnen im Alter

 

Auf das „Wie kommt es an“!

Immer mehr Menschen erreichen heutzutage und in Zukunft ein immer höheres Alter. Viele Senioren sind bis ins hohe Alter gesund und vital, leben völlig selbständig und gestalten ihren Lebensabend nach persönlichen Möglichkeiten und Wünschen. Andere hingegen müssen zeitweise betreut oder langfristig gepflegt werden.

Wohnungsanpassung ist eine Maßnahme die den Verbleib in der vertrauten Umgebung ermöglicht und fördert.
Unter Wohnungsanpassung versteht man Änderungen an der Bausubstanz, (z.B. Einbau einer bodengleichen Dusche, Installation eines Treppenliftes), Veränderungen an Einrichtungsgegenständen (z.B. Betterhöhung) und die Beschaffung von Hilfsmitteln (z.B. Haltegriffe, WC Sitzerhöhung). Es kommt nicht darauf an eine komplett barrierefreie Wohnung zu realisieren, sondern vielmehr die individuellen Bedürfnisse und Alltags-Kompetenzen des älteren Menschen zu kennen und daraufhin gezielte Maßnahmen einzuleiten. Das eigene Zuhause soll Sicherheit und Autonomie in der Lebensführung ermöglichen.

Wohnungsanpassung erfolgt in den meisten Fällen in bereits bestehender Bausubstanz und erfordert Beratung sowie Planungs-Umbau-und Sanierungsmaßnahmen. Ein interdisziplinäres Team an Fachkräften arbeitet hier zusammen.

Sie fragen sich ob Ihre Wohung alterstauglich ist?

Tipps um Stürze zu vermeiden!
 
"Im Rahmen der Wohnberatung für Senioren berate ich Sie gerne zu Ihrer ganz persönlichen Situation. Gemeinsam werden wir Lösungen finden."
Sie erreichen mich von Montag bis Freitag in der Arche im KVW unter der Tel. 0471 061 311 und unter der e-mail-Adresse lisa.mauroner@arche-kvw.org
Lisa Mauroner, ausgebildete Ergotherapeutin
 

Kleine Hilfen für den Alltag

Selbstständiges Wohnen im Alter kann gefördert und soll so lange wie möglich erhalten werden. Dies erfordert ein Umdenken seitens der Betroffenen aber auch der Bezugspersonen.
Bereits kleine Hilfen und Adaptionen bringen Erleichterung und sorgen für mehr Sicherheit und Selbstständigkeit. Die enorme Auswahl an Hilfen ist für viele Senioren verwirrend, oft fehlt es an nötigen Informationen darüber, welche Hilfen es gibt, wie sie benutzt und wo sie beziehbar sind.
Im Hilfsmittelkatalog der Arche im KVW finden Sie eine Auswahl von nützlichen kleinen Hilfen. Diese unterstützen Sie bei der Körperpflege, beim Essen und Trinken in der Haushaltsführung und in Ihrer Freizeit.

Hier Hilfsmittelkatalog zum gratis herunterladen (PDF, 3,4 MB)
 

Si-Mo

 

Kooperation für mehr Sicherheit und Mobilität

Mit der Durchführungsverordnung zum Landesgesetz Nr. 7/2002 wurden neben einer Reihe von Bestimmungen zur Verbesserungen der Zugänglichkeit und Benutzung von öffentlichen Gebäuden und Flächen auch die Einrichtung eines Dokumentations- und Beratungszentrums zum Abbau architektonischer Hindernisse und für sicheres Wohnen im Alter verabschiedet.
Damit wurden die besten Voraussetzungen geschaffen um bereits bestehende Beratungsangebote zu vernetzen und Ressourcen optimal zu nutzen.
Der KVW, die Sozialgenossenschaft independent l. und der Dachverband der Sozialverbände führen nun gemeinsam in der Form als zeitbegrenzte Bietergemeinschaft Si-Mo diese wichtige neue Einrichtung. Seinen Sitz hat Si-Mo im Homecenter in der Galileistrasse 4 in Bozen.

Si-Mo leistet Informations- und Dokumentationsarbeit zu bestehenden Gesetzesvorschriften und deren Interpretationen, führt Untersuchungen und Erhebungen durch bietet aber auch Infomaterial und technische Unterlagen über gute bautechnische Lösungen.
Si-Mo plant und bietet Schulungen, Tagungen, Publikationen u.v.m. über die Gestaltungs-Möglichkeiten einer hindernisfreien Umgebung für jung und alt an. Zielgruppen sind Techniker, Planer und Gemeinden, genauso wie Private und die Berufsgruppen der Sozial und Gesundheitsdienste.
Si-Mo führt seine technische Beratungstätigkeit am Sitz in Bozen durch.
Si-Mo garantiert darüber hinaus auch die Fortführung der landesweiten Wohn- und Hilfsmittelberatung zu Hause, welche von der Arche im KVW und Independent l. durchgeführt wird. Das heißt, dass sich auch der ältere Mensch, die RollstuhlfahrerIn, Angehörige und die Sozialdienste an Si-Mo wenden können.