·  
  ·  
  ·  
2
0
1
3
  ·  
  ·  
 
KVW Startseite · Wohnen · Abbau architektonischer Barrieren

Wohnen im Alter

 

Auf das „Wie kommt es an“!

Immer mehr Menschen erreichen heutzutage und in Zukunft ein immer höheres Alter. Viele Senioren sind bis ins hohe Alter gesund und vital, leben völlig selbständig und gestalten ihren Lebensabend nach persönlichen Möglichkeiten und Wünschen. Andere hingegen müssen zeitweise betreut oder langfristig gepflegt werden.

Wohnungsanpassung ist eine Maßnahme die den Verbleib in der vertrauten Umgebung ermöglicht und fördert.
Unter Wohnungsanpassung versteht man Änderungen an der Bausubstanz, (z.B. Einbau einer bodengleichen Dusche, Installation eines Treppenliftes), Veränderungen an Einrichtungsgegenständen (z.B. Betterhöhung) und die Beschaffung von Hilfsmitteln (z.B. Haltegriffe, WC Sitzerhöhung). Es kommt nicht darauf an eine komplett barrierefreie Wohnung zu realisieren, sondern vielmehr die individuellen Bedürfnisse und Alltags-Kompetenzen des älteren Menschen zu kennen und daraufhin gezielte Maßnahmen einzuleiten. Das eigene Zuhause soll Sicherheit und Autonomie in der Lebensführung ermöglichen.

Wohnungsanpassung erfolgt in den meisten Fällen in bereits bestehender Bausubstanz und erfordert Beratung sowie Planungs-Umbau-und Sanierungsmaßnahmen. Ein interdisziplinäres Team an Fachkräften arbeitet hier zusammen.

Sie fragen sich ob Ihre Wohung alterstauglich ist?

Tipps um Stürze zu vermeiden!
 
"Im Rahmen der Wohnberatung für Senioren beraten wir Sie gerne zu Ihrer ganz persönlichen Situation. Gemeinsam werden wir Lösungen finden."
Sie erreichen uns von Montag bis Freitag in der Arche im KVW unter der Tel. 0471 061 311 und unter der e-mail-Adresse info@arche-kvw.org
Josef Schöpf, Obmann der Arche im KVW
 

Kleine Hilfen für den Alltag

Mit dem neuen Ratgeber „Alltagshilfen, kleine Helfer, die das Leben erleichtern“ soll erreicht werden, dass ältere Mitbürger trotz verloren gegangener Fähigkeiten den Alltag weitgehend selbständig meistern können. Der zweisprachige Ratgeber kann auch ein nützliches Instrument in der Kommunikation mit älteren Menschen zu diesen eher heiklen Themen sein. Gleichzeitig soll die Broschüre die frühzeitige und rechtzeitige Auseinandersetzung im Sinne von Prävention anregen und auch konkrete Antworten auf Fragen liefern, wie etwa: wie kann ich mich ohne fremde Hilfe anziehen oder wie kann ich mit nur einer Hand Geschirr abwaschen?

Link: Ratgeber Alltagshilfen zum Blättern
 

Aus SI-MO wird Vital

 

Stiftung Vital übernimmt Gestaltung barrierefreier Lebensräume

Die Arche im KVW hat bis zum 31. Dezember 2010 zusammen mit der Sozialgenossenschaft independent l. und dem Dachverband der Sozialverbände die zeitbegrenzte Bietergemeinschaft Si-Mo geführt. Die Si-Mo war u.a. als Dokumentations- und Beratungszentrum zum Abbau architektonischer Hindernisse und als „Zentrum“ für sicheres Wohnen im Alter tätig. Seit 1. Jänner 2011 führt diese Arbeit die Stiftung Vital fort.

Die Stiftung Vital stellt die Gestaltung von barrierefreien Lebensräumen in den Mittelpunkt und ist zuständig für:

- Öffentlichkeitsarbeit und Informationstätigkeit, z.B. durch Presseberichte und Sensibilisierungskampagnen

- Technische Beratung zu Normen und technischen Lösungen für öffentliche Körperschaften, ProjektantInnen, Baukommissionen und InhaberInnen von öffentlichen zugänglichen Gebäuden

- Dokumentationstätigkeiten, z.B. Durchführung von Studien, Untersuchungen und Erhebungen über die vorhandenen architektonischen Hindernisse, Sammlung von baulichen/technischen Lösungen

- Weiterbildungsmaßnahmen für ProjektantInnen, Baukommissionen oder Schulen