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Der Verband

 

Solidarität, Gerechtigkeit, Verständigung, Gemeinschaft

Der Verband
Der KVW (Katholischer Verband der Werktätigen) zählt rund 40.000 Mitglieder und 260 Ortsgruppen.

3.000 ehrenamtliche und 100 hauptamtliche MitarbeiterInnen nehmen sich Zeit und bieten solidarische Hilfe an. Südtirols größter Sozialverband ist Beistand, Berater, Anwalt, Verteidiger und Fürsprecher für alle.

Das Fundament der vielfältigen Arbeit des KVW ist die christliche Soziallehre:  Solidarität, Gerechtigkeit, Verständigung und Gemeinschaft sind die Werte auf welche der Verband baut.

In gesellschaftspolitischen und sozialen Belangen ist der KVW Verstärker und Sprachrohr für alle Menschen in unserem Land.
 

Soziales gestalten

“Wir alle zusammen sind der KVW! Je besser wir zusammenstehen, je besser wir verstehen, dass wir uns gegenseitig brauchen, je größer also das WIR Gefühl in unseren Reihen ist, desto mehr können wir in unserem Lande, in den Bezirken und in den Dörfern bewegen!”
Konrad Peer, KVW Landesvorsitzender

Geschichte

 

Seit 1948

KVW bei der Großkundgebung der kath. Arbeiter am 1. Mai 1955 in RomKVW bei der Großkundgebung der kath. Arbeiter am 1. Mai 1955 in Rom KVW Schulung, Elisabethinum – Bozen 23. Mai 1954 Landesversammlung des KVW 1960 9. Landesversammlung des KVW 1963 Landesversammlung des KVW 1981 18. Landesversammlung 1990 50-Jahr-Feier 1998 50-Jahr-Feier 1998, Lisl Lantschner 50-Jahr-Feier 1998 50-Jahr-Feier 1998 v.l. Konrad Peer, Josef Pfattner, Maria KußtatscherKVW bei der Großkundgebung der kath. Arbeiter am 1. Mai 1955 in Rom KVW Schulung, Elisabethinum – Bozen 23. Mai 1954 Landesversammlung des KVW 1960 9. Landesversammlung des KVW 1963 Landesversammlung des KVW 1981 18. Landesversammlung 1990 50-Jahr-Feier 1998 50-Jahr-Feier 1998, Lisl Lantschner 50-Jahr-Feier 1998 50-Jahr-Feier 1998 v.l. Konrad Peer, Josef Pfattner, Maria Kußtatscher
Der KVW wurde 1948 als deutsche Organisation in Südtirol nach dem Vorbild der ACLI durch die Kirche gegründet. Persönlichkeiten der Gründungszeit waren: Josef Gargitter, Heinrich Forer, Josef Kögl, Josef Untergasser, Pius Holzknecht, Manfred Adler, Johann Prenn, August Außerer, Josef Göller, David Kofler, Alfons Benedikter, Waltraud Gebert u.v.a.

Die ersten Anliegen waren: Aufbau des Patronates KVW-ACLI (Hilfestellung für Vorsorge, Fürsorge und soziale Rechte). Aufgreifen von sozialen Fragen: Arbeitsstellen, Wohnungen, Bemühungen für ein friedliches Zusammenleben der Volksgruppen. Weiterbildung: beruflich, persönlich, gesellschaftlich, Orientierung an christlichen Werten. Aufbau von Dienststellen und Bewegungen.

In jedem Dorf entstand eine Ortsgruppe. Freiwillige Sozialfürsorger wurden gesucht und ausgebildet. Es wurden Interessensgruppen gegründet. In allen Bezirken wurden Büroräume angemietet und eröffnet, um mit professioneller Hilfe den Menschen und den Ehrenamtlichen zur Seite zu stehen. Zur Aufgabe wurde auch die Betreuung der abgewanderten Südtiroler.

Der KVW ist auch Mitbegründer des ASGB (Allgemeiner Südtiroler Gewerkschaftsbund), der Versicherung: Arbeit und Sicherheit, der Verbraucherzentrale VZS, des Arbeitsförderungsinstitut AFI, des katholisches Forum (19 kath. Organisationen) und des Sozialrings (KVW, Caritas, Lega-Coop-Bund und Dachverband der Sozialverbände).

Die KVW Landesvorsitzenden seit der Gründung:

Franz Fuchs (1949-1953), August Pupp (1953-1955), Franz Kemenater (1955-1959), Franz Fuchs (1959 -1966), Wilfried Wörndle (1966-1969), Sepp Gamper (1969-1972), Oswald Bortolotti (1972-1973), Josef Göller (1973-1975), Wilfried Wörndle (1975-1981), Paul Zingerle (1981-1984), Josef Pfattner (1984-1987), Paul Zingerle (1987-1990), Josef Pfattner (1990-2002), Maria Mayr Kußtatscher (2002-2009), Konrad Peer (2009-heute).