20. März 2026

Bewegung bis ins Alter

Kontinuität im Vorstand und neue Impulse für die Praxis


In der Interessensgemeinschaft "Bewegung bis ins Alter im KVW" sind über 50 Bewegungsleiterinnen organisiert. Diese sind entsprechen der Ausbildung nach dem Programm des Deutschen Roten Kreuzes ausgebildet. Dabei sind fachliche und soziale Kompetenz, kontinuierliche Weiterbildung und die abwechslungsreiche Gestaltung des Bewegungsprogrammes wesentliche Merkmale der Bewegungsleiterinnen. 
 
"Bewegung bis ins Alter" fördert Gesundheit, Kraft, Energie und Begegnung und richtet sich an jüngere und ältere Senioren, die ihre Gesundheit und Selbständigkeit im hohen Alter selbst in die Hand nehmen. Südtirol weit treffen sich zahlreiche Bewegungsgruppen, wo abwechslungsreiche Bewegung stattfindet. 


 
Die Interessensgemeinschaft „Bewegung bis ins Alter im KVW“ hat bei ihrer Vollversammlung in Bozen wichtige Weichen für die kommenden Jahre gestellt. Neben der Neuwahl des Vorstandes stand vor allem die fachliche Weiterentwicklung der Bewegungsleiterinnen im Mittelpunkt.
 
Die anwesenden Mitglieder bestätigten den bestehenden Vorstand einstimmig für eine weitere Amtszeit von vier Jahren. Damit setzen die Vorsitzende Reinhilde Mair, Christine Sturm, Margot Dorfmann, Gerlinde Pichler und Johanna Mittermair ihre Arbeit in bewährter Kontinuität fort.
 
Im Anschluss an den formellen Teil erhielten die Bewegungsleiterinnen im Rahmen einer praxisnahen Fortbildung neue Impulse für ihre Arbeit. Der Sportwissenschaftler Felix Teutsch aus Meran beleuchtete die besonderen Anforderungen beim Turnen mit älteren Menschen. „Die Gruppen sind oft sehr heterogen – sowohl was das Alter als auch das Leistungsvermögen betrifft“, so Teutsch. Umso wichtiger sei es, Übungen flexibel zu gestalten und individuell anzupassen.
 
Anhand konkreter Beispiele zeigte der Referent auf, wie Bewegungseinheiten abwechslungsreich, sicher und zugleich für alle Teilnehmenden zugänglich gestaltet werden können. Die Fortbildung stieß auf großes Interesse und unterstrich die hohe fachliche Kompetenz der Bewegungsleiterinnen.
 
Die Vollversammlung machte deutlich: Qualitativ hochwertige Bewegungsangebote sind ein zentraler Baustein für ein gutes Leben im Alter. Regelmäßige körperliche Aktivität trägt nicht nur dazu bei, Mobilität und Selbstständigkeit möglichst lange zu erhalten, sondern stärkt auch soziale Kontakte und beugt Einsamkeit vor.