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Diskussionsreihe Gesunde Psyche

Warum reden so wichtig ist

Im Raiffeisen Forum in Bruneck, jeweils um 19.30 Uhr
Anmeldung unter Tel. 0474 411 149, Greenpass erforderlich
 
Überall und jederzeit passiert es: ganz plötzlich oder schleichend gerät das Leben aus den Fugen, wirft Menschen aus der Bahn – aus welchen Gründen auch immer. Die Corona-Pandemie hat die Zahl der Leidenden nochmal deutlich in die Höhe schnellen lassen und viele sind vor allem eines – einsam. Schwierige Lebensphasen können Kindern und Jugendlichen ihr Zuhause rauben, Betroffene in tiefe Krisen stürzen, Angehörige ratlos und wie gelähmt zurücklassen. Wenn die Seele leidet, dann schauen wir oft weg – zu oft. Seelische Krankheiten werden häufig wie eine Schande oder persönliche Schuld erlebt. Diese Haltung muss aufhören, denn sie macht den Betroffenen das Leben doppelt schwer. Mit unserer Initiative wollen wir informieren und aufklären, damit wir alle hinsehen und hinhören. Und betroffenen Menschen helfen können – rechtzeitig. Wie kann es gelingen, nicht in Passivität zu verharren, nicht einfach geschehen zu lassen, sondern aktiv zu bleiben, aktiv zu werden und sich Wege aus der Krise zu Wir freuen uns auf gute Gespräche und wertvolle Tipps für Wege aus der Krise – zurück ins Lebensglück und laden Sie herzlich dazu ein.
In Südtirol ist die Selbstmordrate – leider auch von Jugendlichen – auffallend hoch. Wie kann ich als Nachbar, Angehöriger, Lehrperson, Mitschüler, Freund, Mitarbeiter, Anzeichen einer Gefährdung erkennen und richtig reagieren?
Wie können wir dazu beitragen, dass Menschen wieder Lebensmut schöpfen? Wie gehe ich, wie gehen wir als Gesellschaft um mit Trauer, Schuldgefühlen und den vielen offenen Fragen?
Ein Abend zum Hinhören, Mitdenken… damit es nicht so oft – zu spät ist.
Die Behandlung von psychischen Störungen fußt auf mehreren Säulen. Neben Psychotherapie, Bewegung-Kunst-Schreib-Tanz, Tier-Garten -… Therapie sind Psychopharmaka nur ein Baustein davon.
Erörtert wird die Problematik, inwieweit die Einweisung in Strukturen sowie der Einsatz von Medikamenten mit Betroffenen / Angehörigen verhandelt wird und dem Grundsatz „So wenig wie möglich, so viel wie nötig“ entspricht.
 
 Programm zum Download
 
Freitag, 22. Oktober
Medikamente helfen. Helfen Medikamente?

 
Die Behandlung von psychischen Störungen fußt auf mehreren Säulen. Neben Psychotherapie, Bewegung-Kunst-Schreib-Tanz, Tier-Garten -… Therapie sind Psychopharmaka nur ein Baustein davon.
Erörtert wird die Problematik, inwieweit die Einweisung in Strukturen sowie der Einsatz von Medikamenten mit Betroffenen / Angehörigen verhandelt wird und dem Grundsatz „So wenig wie möglich, so viel wie nötig“ entspricht.
 
Dr. Markus Karl Huber, Primar des Psychiatrischen Dienstes Bruneck
Dr. Erwin Kirchler, Psychologe
Manuel Gatterer, Betroffener und EX-IN Genesungsbegleiter
Claudia Scherlin, Angehörige
 
 
 
Freitag, 5. November
Genuss und Sucht – ein schmaler Grat

 
Das große Los ziehen, dazugehören, die Stimmung heben, Mut tanken, den Adrenalinkick erleben, Frust und Einsamkeit vergessen, – so verschieden wie die Gründe – so verschieden sind auch die Mittel ihnen etwas entgegenzusetzen. Spiel, Drogen, Alkohol, Internet….
Woran erkennt man, dass der Konsum zum gravierenden Problem auswächst? Wo gibt es Anlaufstellen und welche konkrete Hilfe gibt es? Wie können Außenstehende eine echte Stütze sein? Letztlich ist die harte Arbeit an sich selbst notwendig, um das Tief zu überwinden. Die Gesprächsteilnehmer sprechen über Licht am Ende des Tunnels.
 
Martin Fronthaler, Direktor Therapiezentrum Bad Bachgart
Dr.in Marion von Sölder, Fachärztin
Ruth Niederkofler, Betroffene
Eine Angehörige
 
 
 
Freitag, 19. November
„Na, wenn i sel gewisst hätt …“

 
Wenn Kinder/Jugendliche aus der Bahn geworfen werden, macht das besonders betroffen. Da sind alle gefordert. Schule, Familie, Freunde. Nur wie? Drei Anlaufstellen stellen sich vor und zeigen auf, was sie leisten können, damit Betroffene auf dem manchmal langen, holprigen Weg zurück ins Leben finden.
 
Dr.in Verena Pescolderung, Leiterin der Fachambulanz für Kinder- und Jugendpsychiatrie
Dr.in Birgit Harrasser, Leiterin der sozialpädagogischen Kinder- und Jugendgruppen KARIBU Bruneck
Roland Feichter, Bereichsleiter im Südtiroler Kinderdorf
 
 
 
Freitag, 3. Dezember
Rückkehr in die Selbständigkeit

 
Zahlreiche Menschen können mit dem leistungsorientierten Wirtschaftssystem nicht (mehr) Schritt halten und finden erst gar keine Arbeit oder verlieren sie. In geschütztem Rahmen können diese Menschen sehr wohl Talente entfalten. Einzelne Erfolgsprojekte sollen Beispiel sein und machen Mut. Vom Kleinkind bis zum Senior: geboten wird ein Überblick über das breite und vielfältige Unterstützungsangebot des Sozialsprengels.
 
Andreas Schiner, Strukturleiter Sägemüllerhof
Hans Mitterhofer, Leiter des Sozialsprengels BZG Pustertal
Manuela Gostner, Betroffene
Urban Gatterer, Betroffener
 
 
Freitag, 10. Dezember
Wenn die Seele leidet – Wege aus der Krise

 
Kein Fieber! Kein Gipsbein! Kein Krebs! „Die Depression ist die qualvollste Krankheit, die man sich denken kann“, sagt Prof. Kielholz (Schweizer Psychiater). Psychische Erkrankungen sind in unserer Gesellschaft zwar weit verbreitet, aber nicht gesellschaftsfähig. Scham beeinträchtigt Betroffene in vielen Lebensbereichen. Einsamkeit ist nur eine der Folgen. Daher wird Stigma auch als „zweite Krankheit“ bezeichnet. Betroffene, Angehörige und Genesungsbegleiter*innen berichten über Möglichkeiten der Selbsthilfe und Wege aus der Krise.
 
Thomas Karlegger, Präsident des Vereins LICHTUNG
Dr.in Renate Außerbrunner, ehemalige Präsidentin von Ariadne und Angehörige
Dorothea Passler, EX-IN Genesungsbegleiterin
Richard Santifaller, Betroffener