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Welttag für soziale Gerechtigkeit KVW: Besteuerung soll Ausgleich schaffen

Am 20. Februar ist der Welttag für soziale Gerechtigkeit. Deshalb erinnert der Katholische Verband der Werktätigen (KVW) an diesem Tag daran, dass die Lasten fair verteilt werden müssen. Dadurch schaffen wir einen wichtigen Ausgleich in der Gesellschaft. Soziale Gerechtigkeit ist die Basis und Grundvoraussetzung für ein friedliches und gutes Zusammenleben. 
2009 haben die Vereinten Nationen den 20. Februar zum Tag der sozialen Gerechtigkeit erklärt. „Für uns im KVW ist es ein wichtiges Prinzip, dass wer mehr kann - also Fähigkeiten und Möglichkeiten hat -, auch mehr für die Gemeinschaft beitragen soll“, erklärt Karl Brunner, geistlicher Assistent im KVW. Dieser Ansatz wird gerade in Sachen Steuern in nächster Zeit aktuell, ist Brunner überzeugt, da das Steuergeld zur Unterstützung der Covid-Geschädigten die öffentlichen Haushalte über Jahre belasten wird.
Progressive Besteuerung bedeutet, dass mit steigendem Einkommen die Steuerlast steigt. Das Einkommen von Besserverdienern wird also mit einem höheren Steuersatz belastet als das Einkommen von jemandem, der weniger verdient. Dieses für die Gemeinschaft wichtige Prinzip darf aber nicht nur für die arbeitende Bevölkerung und die Kleinunternehmer gelten. Es müsse vielmehr auf alle Einkommen angewendet werden. Auch dürfe es nicht weiter dadurch unterlaufen werden, dass die Spitzensteuersätze mehr und mehr gedrückt werden. „Der Zusammenhalt der Gesellschaft lebt davon, dass man die anstehenden Herausforderungen in einem fairen Miteinander schultert“, sagt Karl Brunner. „Wenn man als Familie auf den Berg geht, gibt man auch nicht der Siebenjährigen den großen Rucksack. Warum sollten wir das im Steuersystem so machen?“. Sozial gerecht ist, wenn die Lasten fair verteilt sind.