Wahlaufruf des KW

Mit dem KVW Jahresthema „Miteinander in Bewegung – damit Gemeinschaft wächst“, war es dem Verband wichtig, gesellschaftliche Teilhabe und die Solidarität der Menschen in der Gesellschaft in den Mittelpunkt zu stellen. Gesellschaftliche Teilhabe wird auch durch die Teilnahme an den politischen Wahlen erzielt. Gerade deshalb ist es wichtig vom Wahlrecht Gebrauch zu machen um Gemeinwohl, Solidarität und Gerechtigkeit in den Mittelpunkt zu stellen, so Geschäftsführer Werner Atz.

Für den Landesvorsitzenden Werner Steiner ist es wichtig, dass bei dieser Parlamentswahl Parteien gewählt werden, welche unser Land und die Menschen in den Mittelpunkt stellen. „Lassen wir uns nicht von Wahlslogans blenden, sondern schauen wir, was hinter diesen Worten steckt. Denn in dieser komplexen Welt in der wir leben, gibt es keine einfachen Lösungen. Umso wichtiger ist es die Werte der christlichen Soziallehre wieder in den Mittelpunkt zu stellen. Geben wir den Parteien unsere Stimme, die unsere Werte unterstützen“. 

Diesen Sonntag wählt Italien sein neues Parlament. 46,6 Millionen Italiener:innen sind aufgerufen ihre Stimme abzugeben und mitzuentscheiden wer in den kommenden Jahren die Geschicke der Italienischen Republik lenkt. Dabei gibt es mehrere Neuerungen: erstmals wird im Herbst abgestimmt und die Abgeordnetenkammer wird von derzeit 630 Sitze auf 400 Sitze schrumpfen, der Senat von 315 auf 200 und hinzu kommen noch 5 vom Präsidenten ernannte Senatoren auf Lebenszeit (Im Moment 6). Neu ist auch, das auch unter 25 jährige zwei Stimmzettel bekommen, denn sie können erstmals für den Senat wählen. Die Wahlbeteiligung wird wahrscheinlich sinken, umso wichtiger ist es deshalb, das Feld nicht nur Populisten zu überlassen, sondern Menschen zu wählen, die sich für die Gemeinschaft einsetzen. Jahrzehntelang hat man für das Wahlrecht gekämpft, deshalb sollten die Bürger:innen nicht freiwillig darauf verzichten.

Der KVW, Katholische Verband der Werktätigen, ruft die Menschen in Südtirol auf zur Wahl zu gehen und ihre Stimme zu nutzen. Die Demokratie lebt davon. Nur wer sein aktives und passives Wahlrecht nutzt, kann mitbestimmen und die sozialen Kräfte stärken.