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Tag gegen Gewalt an Frauen Gewalt an Frauen in Männersache

Sensibilisierung fürs Thema ist Anliegen der Frauen im KVW

Mit dem internationalen Gedenktag am 25. November wird das öffentliche Interesse auf die Gewalt gegen Frauen gelenkt. Die Frauen im KVW appellieren daran, dass es gesellschaftliche Lösungen braucht, die bei den Männern ansetzen.
 
Gewalt wird hinter verschlossenen Türen ausgeübt. Deshalb kommt sie nur schwer ins Bewusstsein der Öffentlichkeit. KVW Frauenvorsitzende Helga Mutschlechner findet es traurig, dass die eigenen vier Wände für Frauen der gefährlichste Ort sind. „Nirgends sind Frauen so häufig der Gefahr ausgesetzt, gedemütigt, misshandelt und geschlagen zu werden“, sagt Mutschlechner. Die Daten zeigen auch, dass häusliche Gewalt fast immer von Männern ausgeübt wird. Die Mehrzahl der gewalttätigen Männer hat sich ihr Verhalten von klein auf angeeignet und teilweise von erwachsenen Bezugspersonen übernommen.
 
Bei den Männern ansetzen
 
Deshalb ist häusliche Gewalt nicht nur ein individuelles Schicksal, sondern es betrifft die Gesellschaft als Ganzes. Keine und keiner soll und darf die Augen davor verschließen, sondern es braucht gesamtgesellschaftliche Lösungen, die bei den Männern ansetzen. Männer müssen an ihrem Verhalten arbeiten und lernen, auch in Konfliktsituationen keine Gewalt anzuwenden.
Die Frauen im KVW haben in den vergangenen Jahren wiederholt mit Aktionen für das Thema Gewalt sensibilisiert. „Jede und jeder, der Bescheid weiß und sich getraut, genauer hinzuschauen, kann helfen“, ist KVW Landesvorsitzende Helga Mutschlechner überzeugt. „Betroffene Frauen haben das Recht, gehört und ernst genommen zu werden. Verurteilungen oder Scham bringen nichts“, sagt Mutschlechner.
Die Verantwortung liegt immer beim Täter. Der österreichische Sozialminister Wolfgang Mückstein hat kürzlich getwittert, dass das eigene Zuhause für Frauen der gefährlichste Ort ist. „Die Täter sind meist keine Fremden, sie kommen aus dem nahen Umfeld der Opfer. Wenn wir Frauen schützen wollen, müssen wir bei Männern ansetzen“, so Mückstein in einem Tweet am 18. Oktober