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Im Bild von links: KVW Geschäftsführer Werner Atz, Heinrich Fliri, Landeshauptmann Arno Kompatscher, Werner Steiner und Margareth Fink

Soziale Situation besprochen

KVW Vorstand auf Antrittsbesuch bei Landeshauptmann Kompatscher

Der KVW hat heuer einen neuen Vorstand gewählt. KVW Landesvorsitzender Werner Steiner und die beiden Vorstandsmitglieder Margareth Fink und Heinrich Fliri haben Landeshauptmann Arno Kompatscher einen Antrittsbesuch abgestattet. Werner Steiner war es ein Anliegen, dem Landeshauptmann die neuen Vorstandsmitglieder vorzustellen und die soziale Situation im Land zu besprechen.
 
Steiner zeigte sich über einige Entwicklungen besorgt, so über die Entsolidarisierung in der Gesellschaft und den Aufbau von neuen Fronten. „Der KVW versucht dem entgegenzuwirken, indem wir stets den Menschen in den Mittelpunkt stellen“, sagte der Landesvorsitzende. Wie schwierig dies oft sei, zeige sich beim Ansturm aufs Patronat. Die Anfragen nach Leistungen in der Für- und Vorsorge sind seit Beginn der Pandemie gestiegen, die Arbeit habe stark zugenommen.
Hier versprach Landeshauptmann Kompatscher durch Digitalisierung und eine neue Schnittstelle die Arbeit des Patronats etwas zu erleichtern, vor allem was die Aufnahme der Daten betrifft. Diskutiert wurden auch die Vorteile einer Zusammenlegung aller sozialen Leistungen von Staat, Region und Land. Eine Vereinheitlichung würde sowohl den Bürgerinnen und Bürgern helfen als auch den Anbietern.
Für den KVW ist der Kaufkraftverlust der Löhne ein Thema, sagte Werner Steiner. „Die Löhne bleiben seit Jahren gleich, notwendige Ausgaben für Lebensmittel, Heizung und Mobilität steigen hingegen laufend“. Diese Situation dürfe sich nicht weiter zuspitzen, warnte Steiner.
Die Delegation des KVW sprach auch das Thema leistbare Wohnen und die Gis-Regelung für leerstehende Wohnungen an. „Die Gis-Regelung wird kommen und es wird eine Besteuerung des Leerstands geben“, sagte der Landeshauptmann.
Der KVW Vorstand kündigte an, im kommenden Jahr verstärkt das Thema Nachhaltigkeit aufzugreifen. Dazu wird es ein weiteres Treffen mit dem Landeshauptmann geben.