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Gemeinschaft und Inhalt – ein gelungener Start!

Zweitagesfahrt ins Arbeitsmuseum in Steyr und zur KZ-Gedenkstätte Mauthausen

Am 17. und 18. November gab es eine Premiere im KVW: Aktive Ehrenamtliche des Verbandes haben sich mit Charly Brunner auf den Weg gemacht und eine Reise zum Jahresthema absolviert.
Am Samstag starteten die 30 Mitglieder in der Früh von Toblach bzw. aus dem Vinschgau und ab Vahrn ging es dann gemeinsam weiter nach Oberösterreich. Während der Fahrt hat uns Charly ins Thema eingeführt und auf aktuelle Herausforderung für die Arbeit hingewiesen. Am Nachmittag stand das Arbeitsmuseum auf dem Programm, wo durch eine Ausstellung zum Thema „Das Wesentliche der Arbeit ist unsichtbar“ geführt wurde. Neben der Funktion von Arbeit, wurde auch darauf geblickt, wie sich die Arbeit konkret in Steyr in den letzten 150 Jahren entwickelt hat und was heute schon durch Roboter und 3D-Drucker möglich ist. Mit der Roboterdame Pepper konnten wir sprechen und dabei feststellen, dass sie schon in der Lage ist, auf Mimik und Gestik zu reagieren und ein Gespräch zu führen. Im beschaulichen Städtchen Steyr haben wir in einem Hotel direkt am Zusammenfluss von Steyr und Enns übernachtet und die durchaus attraktive Stadt erkundet. Am Sonntag besuchten wir die KZ-Gedenkstätte Mauthausen und haben uns intensiv mit der Entwürdigung und Tötung durch Arbeit auseinandergesetzt. Nach einem guten Mittagessen im Landgasthof zum Gugg in Gampern ging es über die Tauern und Lienz wieder zurück nach Südtirol. Auf dem Rückweg im Bus haben wir noch einen Wortgottesdienst mit Texten zum Thema gefeiert und natürlich durften der eine oder andere Witz auch nicht fehlen. Aber wie haben die Mitreisenden die Fahrt und die Auseinandersetzung erlebt?
 
„Mauthausen hat mich sehr nachdenklich gemacht, dass es möglich war, dass die Welt da zugeschaut hat!“    Anni Gasser, OG St. Lorenzen
 
„Mich hat besonders im Arbeitsmuseum der Gedanke beschäftigt, dass die eigentliche Arbeit der Menschen am Endprodukt oft nicht sichtbar ist. Das gilt auch für den Abbau der seltenen Erden in Afrika, wo das Geld nicht bei den Arbeitern ankommt, sondern von Großinvestoren kassiert wird.“                                                  Josef Raffeiner, OG Raas
 
„Ich habe mir davor nicht viel erwartet, war dann aber ganz überrascht, was wir alles gesehen haben, vor allem in Mauthausen.“  Rosa Volgger, OG Terenten
 
„Mich hat die unsichtbare Arbeit und Mauthausen sehr beeindruckt. Ich bin sehr zufrieden mit dieser Fahrt.“    Siegfried Gufler, OG und Bezirksausschuss Meran
 
„Ich war vom Arbeitsmuseum beeindruckt, wie sie die Anfänge bis in die heutige Zeit dargestellt haben. Arbeiten war damals hart und ist es auch heute, nur eben auf eine andere Weise.“
Hildeburg Haspinger, OG Toblach, Landes- und Bezirksausschuss
 
„Ich finde es ganz sinnvoll, dass man zum Jahresthema so eine Fahrt macht. Ich habe Gedanken und Impulse mitgenommen, die mich zum Nachdenken angeregt haben.“
Heini Fliri, Bezirksvorsitzender aus dem Vinschgau
 
„Diese zwei Tage waren für mich ein besonderes Erlebnis. Die Führungen und auch die Gruppe und die tolle Harmonie haben mir so gefallen, dass ich sofort wieder mitfahren würde.“ Simone Rieder, OG Monthal/Ellen
 
„Die Reise hat mir ganz gut gefallen, besonders das Arbeitsmuseum und der Unterschied der Arbeit von früher auf jetzt und natürlich das Watten am Abend in Steyr.“
Johanna Flatscher, OG Abtei
 
„Ich bin draufgekommen, dass es Spaß macht, sich mit Themen auseinanderzusetzen, auch wenn es manchmal Mühe macht. In Mauthausen ist mir besonders aufgefallen, dass damals schon Homosexuelle verfolgt wurden und da sind wir heute noch nicht ganz am Ziel.“
Rosa Obergasteiger, St. Lorenzen, Landesvorsitzende der Witwen im KVW
 
„Auf der Reise habe ich Sachen gesehen und gehört, die ich noch nie gehört habe. Als alter Schlosser war ich besonders an den Fabriken und der Arbeit dort interessiert.“
Josef Gartner, OG St. Johann im Ahrntal