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Gemeinsam für ein soziales Südtirol KVW Vorstand trifft sich mit Landeshauptmann Kompatscher

Der fünfköpfige KVW Vorstand mit Landesvorsitzendem Werner Steiner hat dem Landeshauptmann Arno Kompatscher einen Antrittsbesuch abgestattet. Dabei wurden die wichtigsten sozialen und gesellschaftspolitischen Themen besprochen. Dem KVW war es ein Anliegen, einige brennende Themen anzusprechen und seine Sicht der sozialen Situation im Lande mit dem Landeshauptmann zu besprechen.
Werner Steiner griff als erstes die soziale Für- und Vorsorge auf. „Wir erachten es als sehr wichtig, dass Für- und Vorsorge prinzipiell getrennt bleiben“, erklärte Steiner. Die Vorsorge baut auf dem Versicherungsprinzip auf, und wird vom „Versicherten“ durch die Zahlung von Beiträgen finanziert. Die Fürsorge springt dann ein, wenn der Einzelne es alleine nicht mehr schafft. Sie richtet sich nach dem Kriterium der Bedürftigkeit und ist eine Hilfeleistung für jene Menschen, die sich in einer schwierigen Situation befinden. Sie wird durch Steuern finanziert. „Für den KVW ist es wichtig“, erklärte Steiner, „dass die beiden Prinzipien nicht vermischt werden und beide sozialen Leistungen ihren Stellenwert behalten“. Gerade auch die Vorsorge-Leistungen dürfen nicht an Ansehen verlieren oder gar nach ethnischen Gesichtspunkten bewertet werden.
Landeshauptmann Arno Kompatscher sprach den „Engagierten im KVW“ seine Anerkennung aus. „Seit über 70 Jahren macht sich der Katholische Verband der Werktätigen für das Soziale in Südtirol stark“, so Kompatscher. Im Gespräch mit dem KVW Vorstand ging es dem Landeshauptmann darum, wie auf Basis des vorliegenden Regierungsprogramms der Einsatz für ein soziales Südtirol noch weiter gestärkt werden kann.
Die Pflegesicherung ist ein wertvolles und bedeutendes Instrument für die Pflege zu Hause. Ihre Einführung vor über zehn Jahren war eine große soziale Errungenschaft für die Südtiroler Familien, die der KVW mitgestalten durfte. Mittlerweile ist das Pflegegeld für einkommensschwache Familien unverzichtbar geworden, um die Pflege zu Hause finanziell bewältigen zu können. Der KVW ist bereit an der fortlaufenden Entwicklung mitzudenken und mitzuarbeiten.
Weitere Themen, die zur Sprache kamen, waren Migration und Integration, das leistbare Wohnen, die Dienste des Patronats, den Schutz des Sonntags und die Bildung. Ziel der Bildung des KVW ist es, sie dezentral anzubieten und den ländlichen Raum zu erreichen.
Der zweite Bildungsweg ist und bleibt ein unverzichtbares Instrument zur Weiterbildung für Frauen und Männer. Die Weiterbildung ist finanziell so abzusichern, dass für die Weiterbildungseinrichtungen Planbarkeit möglich ist.