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1. Mai Tag der Arbeit

Zum Tag der Arbeit am 1. Mai erinnert der Katholische Verband der Werktätigen (KVW) an zwei große Themen, die das Leben der Menschen in Südtirol bestimmen: Digitalisierung und Pandemie.
Die Digitalisierung ist nicht aufzuhalten, und das ist auch gut so, sagt KVW Landesvorsitzender Werner Steiner. Jedoch darf die Digitalisierung der Wirtschaft nicht auf dem Rücken der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erfolgen. Die Arbeits- und Sozialrechte sollen auch bei Arbeitsplätzen in IT-Bereich angewandt werden. Es braucht reguläre Anstellungen, es braucht Kollektivverträge und es braucht Mitbestimmungsrechte. Steiner: „Es darf uns nicht egal sein, wo diese innovativen und neuen Betriebe ihren Sitz haben und ob und wo sie Steuern bezahlen.“
 
Die Pandemie führt zu einer Spaltung der Gesellschaft, Ungleichheiten werden durch die Krise deutlich gemacht und aufgedeckt. Menschen bangen um ihren Arbeitsplatz, vor allem im Gastgewerbe, in der Kulturbranche oder in vielen anderen Unternehmen, die von der Pandemie besonders betroffen sind. Die Krise darf nicht als Rechtfertigung dafür gelten, Arbeitsschutz zu vernachlässigen oder gar gesetzliche Regelungen zu lockern.
Es braucht vielmehr ein Umdenken, die Gesellschaft muss anders organisiert werden. Nur so kann sie in Zukunft gerechter, solidarischer und umweltsensibler sein. Wichtige Eckpunkte auf den Weg zu einer menschenwürdigen Arbeit sind Arbeitsschutz, gerechte Löhne, Mitbestimmung und Schutz der Umwelt.