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Alles, was FRAU gut tut Wohlfühltage 2017 für Frauen

mit den Referentinnen Monika Engl und Hildegard Kreiter

Rückmeldung einer Teilnehmerin:

Alles was Frau gut tut ...
 
Unter diesem Motto standen die Frauen-Wohlfühl-Tage im Kloster Neustift bei Brixen, beginnend mit einem verheißungsvollen Ankommensritual zur Sommersonnwende am 21 Juni.
Das ganze Land stöhnte unter Hitzegraden, doch wir Frauen spürten bald, dass wir in den historischen Mauern des Bildungshauses - innerhalb der großen Klosteranlage, ihren angrenzenden Weingütern und des schattigen Klostergartens - optimal untergebracht waren, uns also wahrlich glücklich preisen durften, vier Tage lang rings um den Wunderbrunnen herum, die Seele einmal baumeln lassen zu dürfen. Nebenbei wollten wir uns auch mit dem beschäftigen,  was uns in der dritten Lebensphase wesentlich erscheint:
Dabei war das zentrale Thema die Gesundheit und das Wohlbefinden. Von Seiten der Arbeitsstelle begleiteten uns Maria-Luise Schuurbiers u. Maria Malleier, als Fach-Referentinnen standen uns Frau Monika Engl und Frau Hildegard Kreiter zur Seite, die uns die sogenannte sanfte Medizin, das Wissen um die Heilkraft der Kräuter, ihre Verarbeitung und Anwendung,  aber auch das Erlernen des Kneippens, das wir nach einem Spaziergang durch Vahrn, oben am Schalderer Bach erlernen sollten und weiterer Strategien, um Geist und Seele, aber vor auch den Körper zu erfrischen und zu stärken und dabei den Alltag einmal ordentlich los zu lassen. 
Die schmackhafte regionale Küche und der gut sortierte Kloster-Keller mit jeweils eigenen Produkten taten ihr übriges, um das Wohlfühl-Erlebnis noch zu steigern.
Auch das Auge braucht bekanntlich Schönheit und die war in allen Winkeln und Nischen des gastlichen Hauses zu entdecken: z.B. bei einer Führung durch das Stift, durch die Kirche und die Kapellen, durch die Bibliothek, durch die Gärten und Güter, aber auch durch eine Ausstellung in der Engelsburg, die von dem künstlerischen Schaffen im Haus, wie der Menschen im Eisacktal zeugte. Das wohltuende Ambiente des Klosters, das freundliche Personal,  die großzügigen Schulungs- und Aufenthaltsräume, die Geschichte des jahrhunderte-alten Klosters, das noch heute ein lebendiges ist, zeigte bald Wirkung und so waren sie viel zu schnell um, diese heiteren entspannten Tage, noch ehe wir uns versahen! Noch ein letztes kühles Gläschen ONMES DIES beim Abendessen in dem großen hellen Speisesaal unter dem dekorativen Deckengewölbe, ein letztes Cafe'le unter der lauschigen Weinlaube draußen, ein letztes erfrischendes Eintauchen im Schwimmbad oder ein letztes kühles Armbad im Steinbrunnen draußen, ein letztes Mal hieß es auch " wir treffen uns am Wunderbrunnen ", von dem aus wir dann hinüber in die Urkapelle, die Viktorkapelle gingen, um mit einem musikalisch umrahmten Wortgottesdienst unter dem Thema " zurück zur Quelle " im Frauenkreis Abschied nahmen und aus tiefstem Herzen dankbar waren für diese Möglichkeit, einmal inne zu halten und zu sich selbst zu finden.
 
Aloisia Spitaler

In der September Ausgabe der Zeitschrift „Heimat&Welt“ finden Sie einen kurzen Rückblick!