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Wanderwoche 2017 im Unterland

mit Georg Daverda und Siegfried Gufler

Rückmeldungen eines Teilnehmers:

Kurtinig, wer kennt schon Kurtinig? Es ist wohl der vorletzte Ort im Unterland. Von der Lieblichkeit dieses kleinen Weindorfes mit seinem idealen Dorfplatz ( ein Vorbild für Städteplaner) waren wir überrascht. Kirche, Rathaus, Zeitungsladen, Kreisler, historische Häuser und das Hotel Teutschhaus mit Stube und Cafe, alles ist um den schönen Dorfplatz versammelt. Das Hotel ist fein und so wie man es sich in Südtirol wünscht.
Am 1. Tag ging es gleich 350 HM nach oben! Das Ziel war Buchholz. Ein Dörfl über Salurn. Das ganze „Gstell“ musste erstmals eingelaufen werden. Die Aussicht auf Unterland und bis zum Ifinger und Rittner Horn entschädigte von manchem Ziehen und Knazen in den Beinen.  
Auf schmalen Straßen schaukelte uns der Bus zum Ausgangspunkt für die Durchquerung der Bletterbach Schlucht. Extrem interessant und beeindruckend. Über einen steilen Steig fanden wir wieder hinaus und landeten in dem einladenden Niggerhof. Am nächsten Tag war zur Erholung der Gardersee auf dem Programm. Unter den großen Seen im Alpenraum ist er vielleicht der schönste. Nachdem wir uns durch Lazise gekämpft hatten erlebten wir den See melancholisch, mystisch, verträumt. Ein weiterer Höhepunkt: Von Truden über die Hochwand zur Cisloner Alm (natürlich nicht durch die Wand sondern über die Ostseite). Zur Belohnung erlebten wie erneut eine beeindruckende Aussicht. Über den Mendelpass (natürlich mit Bus) ging es auf der Nonstalseite zum Hotel Paradiso , das seinen Namen verdient. Wir erlebten eine wunderschöne Wanderung durch einen lichten Wald mit auffallend uralten Baumriesen. Zum Ausklang war eine Wanderung im Bereich des zauberhaften Molvenosee am Programm, und aufregendes Busrangieren über dem Abgrund.
Zusammenfassend darf man sagen, es gab viel Freunde, Heiterkeit, freundschaftliche Begegnungen und wir haben immer gut gegessen. Alle wünschten wir uns ein Wiedersehen.

Gunter Stöckl