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Urbino 2011

 

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"Urbino war super! Ich habe viele sympathische Leute kennengelernt. Eines von den Highlights war natürlich das Südtiroler-Essen am Mittwochabend in der zweiten Woche! Die Lehrer an der Schule waren sehr geduldig mit uns und wir haben viel gelernt. Toll an Urbino finde ich auch, dass es eine relativ kleine Stadt ist. So trifft man häufig die anderen Studenten von der Schule wieder. Die Unterkunft war in Ordnung und das Essen in der Mensa hat gut geschmeckt. Gut fand ich auch das Treffen am 1. Tag in Bozen mit dem gemeinsamen Pizza-Essen. So hatte man die Möglichkeit sich in Ruhe kennenzulernen. Wenn ich nächstes Jahr die Möglichkeit dazu habe, dann bin ich zu 100% wieder dabei. Vielen Dank für die super Organisation."

"Mein Eindruck von Urbino war durchwegs positiv und ich würde es auf alle Fälle weiterempfehlen!
Nicht nur die Stadt, die Umgebung und das Land waren top, sondern auch die Leute die dabei gewesen sind…Ich hab selten so viel Spaß gehabt wie in Urbino!"

Das sind einige Kommentare aus unserer Reisegruppe über den Aufenthalt in Urbino, und eigentlich braucht man bei solchen Sätzen gar nicht mehr viel hinzufügen. Aber auf der anderen Seite, wo würde man lieber seinen Urlaub verbringen als in einer kleinen, wunderschönen Stadt, in der das italienische Flair aus jedem Café und jeder Pizzeria sprüht, mit einem gar nicht überlaufenen Strand und sehr sauberem Meerwasser in der Nähe, und mit einem Zimmer im Collegio „Le serpentine“, von dem nach anfänglicher Skepsis („Gefängnis“) doch alle begeistert waren.
Natürlich mussten wir uns diese Annehmlichkeiten auch irgendwie erarbeiten, und so verbesserte jeder seine Italienischkenntnisse nicht nur am Vormittag beim Sprachkurs, sondern eigentlich rund um die Uhr bei Diskussionen über Calcetto bzw. Biliardino, italienische Musikfestivals und Musiker und eine geheimnisvolle Fabrik außerhalb der Stadt. Jeder der Teilnehmer hat nach den 2, bzw. 4 Wochen zumindest das Niveau erreicht, dass er mit den Begriffen „zanzare“ (vielleicht der einzige Punkt den wir an Urbino nicht vermissen werden), „tranquillo“ (ohne die Ruhe geht gar nichts in Urbino, und nach einigen Tagen haben sich auch die letzten daran gewöhnt), „tutte le strade portano a Roma“ und „spulare“ (die Erklärung dieser beiden Begriffe würde den Rahmen hier sprengen, wen es interessiert der muss einfach nächstes Jahr mitfahren) etwas anfangen kann.
Auch der Südtiroler Abend anlässlich des 25-Jahr-Jubiläums war ein voller Erfolg, sowohl unsere Gruppe als auch alle anderen Studenten und einheimische Italiener waren rundum begeistert. Abschließend bleibt zu sagen, es war eine tolle Erfahrung, wir haben viele neue Freundschaften geschlossen, viel über die italienische Sprache, die Kultur und das Lebensgefühl gelernt und eine großartige Zeit erlebt. E se torneremo? Mai dire mai….. 
Clemens Doná


Selber Ort, die selbe Zeit: zum zweiten Mal darf ich zur Auffrischung bzw. Erlernung neuer Sprachkenntnisse Urbino besuchen. Alles scheint gewohnt – und gleichzeitig doch ungewohnt, die Abläufe sind schon bekannt und doch ist es aufs Neue spannend, die Stadt immer noch gleich faszinierend, die Vorfreude ist groß…
Auch dieses Jahr hat sich ein lustiger Haufen an jungen und junggebliebenen Südtirolern versammelt, um gemeinsam die Reise nach Urbino anzutreten. Schon bei der ersten Begegnung wird klar, es sind einige bekannte Gesichter dabei.
Erstmalig dürfen wir uns heuer entscheiden, ob wir 2 oder 4 Wochen bleiben wollen.

Die Ankunft und Einteilung in die Kurse verläuft beinahe reibungslos, zum wiederholten Mal sind Leute aus aller Herren Länder und jeden Alters dabei. So hat man nicht nur die Gelegenheit, seine Italienisch-Kenntnisse zu verbessern, nein, bei einer zünftigen Südtiroler Jause mit Speck und Käse und natürlich einem bicchiere di vino lässt sich’s herrlich über verschiedenste Kulturen plaudern und so manch einem muss man erklären, wie man einen richtig guaten Apfelstrudel selbst herstellt.

Frequentando il Corso, andando al cinema, ans Meer fahrend, Caffè-schlürfend und Eis-essend auf der piazza sitzend, Ausflüge machend, das Bossom-Pub besuchend, Feste feiernd, aber auch auf die Abschlussprüfung in der Sonne sitzend lernend, vergehen – für mich zu kurze – zwei Wochen wie im Flug.

Voll mit Eindrücken, Erinnerungen und Andenken (auch an Armen und Beinen) geht’s für mich auf die Heimreise. Es gibt nur eines, das mir nicht fehlen wird. Quelle zanzare appiccicose !!! ;) 

Michaela Weiler