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Radreise 2017 von Toblach bis nach Krumpendorf am Wörthersee

mit Georg Daverda

Rückmeldung eines Teilnehmers:
 
Wie schon seit einigen Jahren lud die Arbeitsstelle für Heimatferne „Südtiroler in der Welt“ auch heuer zu einer Radreise, die von Toblach nach Krumpendorf in Kärnten führen sollte, ein. 17 Teilnehmer aus Österreich und Deutschland waren der Einladung gefolgt und trafen am Sonntag, 2. Juli 2017 in Toblach ein, wo sie vom Vorstandsmitglied Georg Daverda begrüßt wurden. Beim anschließenden Abendessen hatten die Teilnehmer in gemütlicher Runde Gelegenheit, sich kennenzulernen.  
  1.  Tag Strecke Toblach - Lienz:
    Wir starteten unsere Reise der jungen Drau entlang (die Drau entspringt am Toblacherfeld) und legten die erste Pause beim Konfektwerk der Firma Loacker in Heinfels bei Sillian ein. Angebunden an den Drau-Radweg liegt die 1. Tiroler Latschenölbrennerei Vitalpinum  in Thal-Assling . Dort hatten wir eine interessante Führung, verbunden mit einem Rundgang: Kneipp-Pfad, Schaubrennerei, Kräuterdusche, vorbei an duftenden Kräuterfeldern und anschließender Entspannungszone.  Am späten Nachmittag  erreichten wir unser Quartier in Lienz im Hotel „Haidenhof“.
  2.  Tag: Strecke Lienz - Berg im Drautal
    Nach kurzer Fahrt erreichten wir etwa 4 km östlich von Lienz die römische Ausgrabungsstätte Aguntum. Eine hochinteressante Führung und ein Film als virtuellen Rundgang erklärte uns die Geschichte dieser einzigen römischen Stadt in Tirol. Die Blüte als Handelszentrum und der wirtschaftliche Wohlstand von Aguntum beruhten zu der damaligen Zeit in erster Linie auf der günstigen Verkehrslage, aber auch der Abbau von Gold trug zum Reichtum der alten Römerstadt bei. Unsere Fahrt ging weiter der Drau entlang zur Mittagseinkehr in Oberdrauburg und zu unserem heutigen Quartier im Hotel „Sunshine“ in Berg im Drautal.
  3. Tag: Strecke Berg im Drautal – Sachsenburg
    Nach wenigen Kilometern in Richtung Osten lud ein Badesee bei Greifenburg zu längerem Verweilen ein. Am frühen Nachmittag schwangen wir uns wieder auf die Räder, um unseren nächsten Stützpunkt, den Gasthof „Zum Goldenen Rössl“ in Sachsenburg anzusteuern
  4. Tag: Sachsenburg – Villach
    Wir schlugen den Weg zu unserem 4. Etappenziel Villach ein. Im Bereich Rosenheim verließen wir den Drau-Radweg in Richtung Baldramsdorf und besichtigten dort das 1. Kärntner Handwerksmuseum. Die Sammlung widmet sich der Geschichte und Präsentation alter Handwerke und Gewerbe, wobei die Exponate großteils aus der Region Oberkärnten stammen.  Bei Spittal an der Drau mündeten wir wieder in den Radweg ein und kamen nach längerer Fahrt nach Gummern, bekannt durch seinen mächtigen Marmorsteinbruch. Dieser Stein wurde bereits von den Römern genutzt und unter anderem auch in Aguntum verwendet. Heute wird der Marmor von einer Schweizer Firma abgebaut und als Marmormehl in der Papier-, Farben-, Lack- und Kunststoffindustrie verwendet. Unser nächstes Quartier war im nahegelegenen Villach im „Globo Plaza Hotel“, das Abendessen nahmen wir im Biergarten des Villacher Brauhauses ein.
  5. Tag: Villach – Krumpendorf
    Wir verließen Villach - am Zusammenfluss von Gail und Drau gelegen - und folgten nun dem Fluss bis Rosegg. Dort zweigten wir zur „Keltenwelt Frög“ ab. Die Führung und Besichtigung verdeutlichte den Besuchern  die geheimnisvolle Zeit der Hallstatt-Kultur vor rund 3000 Jahren. Besonders interessant waren die riesigen Grabhügel, wo die Toten mit kostbaren Grabbeigaben beigesetz wurden. Die Weiterfahrt entlang am Wörthersee zu unserm Endzielpunkt Krumpendorf wurde durch den Ausbruch eines heftigen Gewittersturms vorübergehend unterbrochen.
  6. Tag: zur freien Verfügung mit verschiedenen Angeboten:
    Schifffahrt am Wörthersee, Radrundfahrt um den Wörthersee,  Besichtigung von Minimundus usw.
  7. Tag: Rückreise zum Ausgangspunkt nach  Toblach mit Taxibussen und Radanhänger
Primus Koidl