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Kulturwoche 2016 im Meraner Land 10 Jahre Kulturwoche

Erstes Ziel war St. Prokulus in Naturns mit seinen berühmten Fresken, die bis in die Karolingerzeit zurück reichen. Das nahe Museum beherbergt zahlreiche Funde aus der Umgebung der Kirche. Diese zeugen von der geschichtlichen Bedeutung dieser wichtigen Kulturstätte.

Eine Sehenswürdigkeit besonderer Art ist das Miniatur-Eisenbahnmuseum in Rabland mit seinen über 20.000 Einzelstücken sowie der landschaftlichen Darstellung Südtirols in Miniatur.

Beeindruckend fanden die Teilnehmer die neue moderne Pfarrkirche von Algund mit ihren wunderbaren Fenstern und ihrer Symbolik, die uns Herr Pfarrer Harald Kössler erläuterte.

Der Ausflug in den Deutschnonsberg vermittelte den Teilnehmern einen guten Einblick in das Schicksal dieses über lange Zeit benachteiligten Gebietes. Eine Attraktion ist der neu zugänglich gemachte Bunker am Gampenpass, eine Verteidigungsanlage aus der Zeit des Faschismus. Bürgermeister Patrick Ausserer , von Beruf Geologe, führte uns persönlich durch die Festung. Interessant ist die Bildergalerie über den Bau der Gampenpassstraße und die großartige Mineralienausstellung. In Unsere Liebe Frau im Walde erzählte uns Lehrer Alfred Weiss einges über die Entstehung dieses berühmten Wallfahrtsortes und zeigte uns die Kirche.

In Proveis gab uns ebenfalls Herr Bürgermeister Ulrich Gamper die Ehre. Die auffallend große Pfarrkirche wurde von Pfarrer Franz Xaver Mitterer vor 150 Jahren erbaut, an dessen segensreiches Wirken sich die Proveiser noch heute dankbar erinnern.
Natürlich durfte auch die Stadt Meran im Programm nicht fehlen. Vor allem galt unser Interesse dem Stadtmuseum im neu restaurierten Barockpalais Mamming. Die Schausammlung gibt einen Überblick über die historische Entwicklung der Stadt und umfasst über 100.000 Einzelobjekte. Die Grüße der Stadtverwaltung überbrachte uns Stadtrat Stefan Frötscher.
Ein besonders Erlebnis war der Besuch des Ansitzes Kränzelhof in Tscherms mit seine Weinbergen und den 7 Gärten mit Labyrinth und Irrgarten. Gutsherr Graf Franz Pfeil schuf hier ein Gelände mit einer Atmosphäre, in der sich Feingefühl und Wertschätzung gegenüber den Menschen und der Natur entwickeln kann.

Auf der Brunnenburg empfing uns Burgherr Siegfried de Rachewiltz und führte uns fachkundig durch die Burg und das landwirtschaftliche Museum.
Am Burghügel von Schloss Tirol, im Pflegezentrum für Vogelfauna, wohnten wir einer Flugvorführung bei und erlebten aufgeregt und hautnah, wie Greife und Eulen knapp über unsere Köpfe hinweg streiften.

Das Schreibmaschinenmuseum in Partschins ist ein Museum von Weltgeltung. Ewald Lassnig, Gründer des Museums, führte uns ein in die Geschichte der Schreibmaschine beginnend bei Peter Mitterhofer, dem ersten Erfinder aus Partschins. Das Museum umfasst über 2000 Exponate.

In der Brauerei Forst begrüßte uns Dr. Alexander von Egen, Mitglied des Verwaltungsrates, und lud uns anschließend an die Führung durch die Anlagen zu einem Glas frisch gebrauten Forsterbieres ein.

Am letzten Tag besuchten wir den Wallfahrtsort „zur schmerzhaften Muttergottes“ in Riffian. Mit Interesse verfolgten wir den Vortrag von Dr. Josef Pircher über die Geschichte und die kunstgeschichtliche Bedeutung der Sakralbauten und der einzelnen Kunstwerke. Besonders bedeutungsvoll sind die Fresken der Gnadenkapelle aus dem Jahr 1425.

Zum Mittagessen ging’s dann hoch hinauf nach Hafling zum Hotel Miramonti. Dieses Idyll, 1230 m über dem Meer, ist eine Oase der Ruhe und Erholung. Bezaubernd vor allem der Ausblick auf Meran und das Etschtal.

Auf derselben Meereshöhe liegt die höchstgelegene Sektkellerei „Arunda“ in Mölten. Sepp Reiterer erzeugt dort eine Reihe ausgezeichneter Sektsorten. Mit der Verkostung einiger erlesenen Proben bei ausgezeichneter Stimmung fand unsere erlebnisreiche Woche ihren Abschluss.