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Sommertreffen unter Freunden

 

Südtiroler in der Welt feiern in Meran

Einzug auf der Promenade in MeranEinzug auf der Promenade in Meran Volkstanz vor der Pfarrkirche Günther Januth, Stefan Frötscher, Siegfried Gufler Volkstanzgruppe Untermais Geschwister Zöggeler (Meran-Tramin-Innsbruck) Erich Achmüller, Vorsitzender "Südtiroler in der Welt" Der vollbesetzte Saal des KIMM Organisator Siegfried Gufler Rund 200 Südtiroler in der Welt waren im KIMMEinzug auf der Promenade in Meran Volkstanz vor der Pfarrkirche Günther Januth, Stefan Frötscher, Siegfried Gufler Volkstanzgruppe Untermais Geschwister Zöggeler (Meran-Tramin-Innsbruck) Erich Achmüller, Vorsitzender "Südtiroler in der Welt" Der vollbesetzte Saal des KIMM Organisator Siegfried Gufler Rund 200 Südtiroler in der Welt waren im KIMM
Das traditionelle Sommertreffen der Südtiroler in der Welt fand heuer am Sonntag, 18. Juli in Meran statt. Rund 200 Südtiroler, die in Deutschland, Österreich und der Schweiz leben, kamen in die Kurstadt um Freunde und Familienangehörige wiederzusehen und gemeinsam zu feiern. Organisiert wurde das Treffen von der Arbeitsstelle „Südtiroler in der Welt“ und der KVW Ortsgruppe Meran.

Um 9.30 Uhr trafen auf der Passer-Promenade viele Südtiroler ein, die ihren Lebensmittelpunkt seit Jahren im Ausland haben und z.T. aus Arbeitsgründen, im Zuge der Option oder aus privaten Gründen Südtirol verlassen haben. Empfangen wurden sie von der Blasmusik Untermais, der Schützenkompanie Meran und dem Vorsitzenden der Südtiroler in der Welt, Erich Achmüller, sowie seinen Vorstandsmitgliedern und MitarbeiterInnen. Gemeinsam fand dann der Einzug in die Pfarrkirche von Meran statt. Die hl. Messe zelebrierte Josef Stricker, geistlicher Assistent des KVW und der Südtiroler in der Welt, im Beisein vom Meraner Dekan Hans Pamer. Die Geschichte des Besuchs Jesus bei Martha und Maria aus dem Evangelium ist aktueller denn je, so Stricker in seiner Predigt: Die Gesellschaft braucht Entschleunigung. Mehr Zeit zum Innehalten, zum Zuhören, zum Beisammensein. Die Hektik und der Stress des Alltags tun dem Menschen nicht gut. Das Wesentliche geht dadurch oft verloren; es fehlt Ruhe, Gelassenheit und Ausgleich ... Nach der Messe wurden die Heimatfernen und Ehrengäste der Veranstaltung, unter ihnen der Meraner Bürgermeister Günther Januth mit Gattin, KVW Geschäftsführer Werner Atz und KVW Bezirksvorsitzender Herbert Schatzer, mit einer Aufführung der Volkstanzgruppe Untermais überrascht.

Dann ging es durch den „Thermenpark“ ins KIMM nach Untermais. Erich Achmüller begrüßte die Anwesenden. Er freute sich sehr über das zahlreiche Erscheinen der Heimatfernen und die besonders gelungene Organisation des Sommertreffens unter der Federführung vom Vorstandsmitglied der Südtiroler in der Welt und Meraner KVW Vorstandsvorsitzenden Siegfried Gufler sowie KVW Bezirkssekretär Stefan Frötscher.

Umrahmt wurde das gemeinsame Essen und gesellige Beisammensein im Kulturzentrum „KIMM“ von der Sängerinnengruppe „die Sumserinnen“ der Pfarre Maria Himmelfahrt.
Bürgermeister Günther Januth bedankte sich bei den Heimatfernen für ihre Treue zu Südtirol und er berichtete aktuell über die Stadtentwicklung und die Entstehung des KIMM als neues Kulturzentrum in Untermais.

Nach dem Essen wurde gemeinsam der nahe gelegene und 2007 neu errichtete Urnen-Friedhof besichtigt. Die Führung leitete Friedhofs-Architekt Stefan Pur. Langsam reifte erst die Entscheidung den alten Friedhof der Pfarre Untermais in einen Urnen-Friedhof umzugestalten. Nicht über krumme Wege zwischen üblichen Grabzeilen, sondern kerzengerade werden Betende am Grab ihrer Verstorbenen zu einem neuen Zielpunkt hingeführt: dem Kreuz an der Apsisaußenwand der Pfarrkirche. An derselben Stelle innen erzählt Rudolf Stolz mit seinem Bild der Kreuzgruppe von dem Erlösungswerk Jesu. Durch diese Neugestaltung sind ca. 450 Gräber entstanden, in denen 12-15 Urnen Platz finden können.

Zum Abschluss der Veranstaltung gab es Kaffee und Kuchen sowie einen Glückstopf mit wertvollen Preisen für die angereisten Gäste. Ein großes Dankeschön gilt den freiwilligen HelferInnen des KVW, den Sponsoren und der Kurverwaltung der Stadt Meran.