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Gesetz "Raum und Landschaft" Wertausgleich zugunsten des Gemeinwohls

Baugrund soll billiger werden
 
Sozialgerechte Bodennutzung bedeutet für den KVW, dass der Wertzuwachs, den ein Grundeigentümer durch die Umwidmung einer Fläche in Baugrund erhält, auch dem Gemeinwohl zugute kommt. Der KVW schlägt vor, dass bei Planungsmaßnahmen die Gemeinde 50 Prozent des Wertzuwachses erhält, dafür gibt es keine Landesförderung für den Baugrund. Dies sollte überall dort gelten, wo es um Wohnbau geht. Unmittelbare Folge wäre, dass die Gemeinde den Baugrund zu einem deutlich günstigeren Preis als bisher an den Bauherrn verkaufen kann.

50 Prozent des Wertzuwachses erhält die Gemeinde
Ein Beispiel
 
Eine landwirtschaftliche Fläche hat einen Marktwert von 20.000 Euro.
Die Gemeinde widmet diese Fläche in Baugrund um.
Der Marktwert der Fläche steigt auf 200.000 Euro.
Der Vorschlag des KVW: 50 Prozent des Wertzuwachses soll dem Gemeinwohl zugute kommen, erhält also die Gemeinde. Dies wäre die Hälfte von 180.000, also 90.000 Euro.
Dem Grundeigentümer bleibt immer noch ein Wertzuwachs von 90.000 Euro.
Die Gemeinde kann den Baugrund vergünstigt an interessierte Bauherren verkaufen.
 
 
Beispiel bisher
Kosten für Baugrund in Bozen, Grieser Auen
74.250 Euro je Wohneinheit
davon Beitrag Land 37.125 Euro und Bauherr: 37.125 Euro
 
Beispiel, berechnet nach obigem Vorschlag des KVW
Kosten für Baugrund in Bozen, Grieser Auen
20.000 Euro je Wohneinheit, wird vom Bauherren bezahlt, keine Beitrag vom Land erforderlich