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Was ist gute Arbeit 7. Oktober: Welttag für menschenwürdige Arbeit

Am Welttag für menschenwürdige Arbeit (7. Oktober) erinnert der KVW, was „gute Arbeit“ ist. Im ganzen Land sind finden seit September die 35 Gebietstagungen statt, ihn denen sich die Ehrenamtlichen der KVW Ortsgruppen treffen und sich mit dem Jahresthema „Arbeit. Macht. Sinn“ auseinandersetzen. Kinderarbeit, Sklaverei, Ausbeutung, prekäre Arbeit, Niedriglöhne, Leiharbeit, Arbeitszwang sind einige Beispiele falscher Arbeit in unserer Gesellschaft denen es entgegenzuwirken gilt.
Nur gute Arbeit garantiert die Würde des Menschen, sorgt für gerechtes Einkommen und trägt Verantwortung für die Umwelt, erklärt KVW Landesvorsitzender Werner Steiner. Dazu gibt es eine ganze Reihe von Ansatzpunkten:
  • die hergestellten Produkte und Dienstleistungen nützen dem Menschen
  • Frauen und Männer haben die gleichen Chancen
  • alle Menschen -unabhängig von ihren Fähigkeiten – habe ein Recht auf Arbeit
  • materielle und soziale Sicherheit gewährleisten ein menschenwürdiges Leben
  • Familie, Beruf und Ehrenamt sind vereinbar
  • Recht auf Gesundheit
  • Arbeitswege und Arbeitsverfahren ermöglichen einen sorgsamen Umgang mit unserer Umwelt
  • Nachhaltigkeit in der Produktion und Dienstleistung.
Auf der Welt gibt es 2,8 Milliarden Erwerbstätige. Davon leben laut Zahlen der Weltbank 1,4 Milliarden Menschen in extremer Armut. Nimmt man den Wert von zwei US Dollar als tägliches Existenzminimum, erhöht sich die Zahl auf 45 Prozent der Weltbevölkerung. Arbeitslosigkeit, Zwangsarbeit und prekäre Arbeit prägen längst nicht nur mehr den Alltag in den Entwicklungsländern. Auch bei uns nehmen diese Phänomene zu, sagt Steiner. „Unser gegenwärtiges Wirtschaftsleben sieht den Menschen als Produktionsfaktor. Es geht um Gewinnmaximierung in allen Bereichen. Unser Leben darf aber nicht nur auf Wirtschaft ausgerichtet sein“, so der KVW Landesvorsitzende anlässlich des Welttags für menschenwürdige Arbeit.