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Gewalt gegen Frauen am Arbeitsplatz

Gesprächsrunde

Im Rahmen des heurigen Jahresthemas der KVW Frauen fand im Mai eine weitere Gesprächsrunde zum Thema "Gewalt gegen Frauen am Arbeitsplatz"  mit der Gleichstellungsrätin Frau Drr. Michela Morandini statt.

Die Übergriffe am Arbeitsplatz haben deutlich zugenommen. Dabei sind beide Geschlechter betroffen, mehrheitlich aber Frauen, vor allem jüngere, prekär Beschäftigte, Auszubildende, Mütter bzw. solche mit kurzer Betriebszugehörigkeit sowie Migrantinnen.
Gewalterfahrungen stellen vordergründig meist eine große psychische BeIastungen dar, die bspw. in Form einer reduzierten Arbeitszufriedenheit, Verunsicherung oder Erschöpfungsgefühlen zum Ausdruck kommen können. Ebenso sind Reaktionen wie Angstzustände, Depressionen oder sozialer Rückzug möglich.
Die Leistungsfähigkeit und Arbeitsmotivation wird vermindert und beeinflussen das Arbeitsklima negativ.
Dem Betroffenen wird dabei erst spät bewusst, Opfer von Gewalt zu sein.
Information und Beratung bei der Gleichstellungsrätin oder bei den Gewerkschaften ist ein erster Schritt, um der Spirale zu entkommen.
Denn, so die Gleichstellungsrätin „ähnlich wie bei häuslicher Gewalt scheuen sich die Opfer oft, über ihre Situation zu sprechen, auch weil sie Angst haben, den Arbeitsplatz zu verlieren.“