Erzähl- und Schreibwerkstatt einer Frauenrunde und zweier Männer
Viel Erwartung. Ziemlich bald schon ein bißchen Unruhe. Und bald wieder Klärung.
Es geht nicht, jemanden zu überzeugen oder sich selbst überzeugen lassen.
Die Ausgangssituation ist durchgestanden, die Grundhaltung ist wieder klar.
Viele kleine Welten können sich zeigen, kleine Rebellionen, stille Revolutionen, Schönheit, meine Zerbrechlichkeit dazwischen.
Erzählen, schreiben, ist vielleicht etwas, wo die Seele noch fragen kann.
Immer wieder alles öffnen, alles neu erleben.
Gestern, mit einmal, dachte ich, "Unsere Kunst, auch als Weltbürger, in einer Gesellschaft von fast 7 Milliarden Menschen, wird immer mehr sein, sich füreinander zu interessieren und in der Verschiedenheit Gemeinschaft zu werden. Informationen nicht zurückhalten, sondern sie in einem sozialen Gefüge preiszugeben.
aus: Irgendwann und anderswo. „Ich erzähle und schreibe meine Geschichte(n)“, hg. von der KVW Dienststelle für Altenarbeit, Bozen, 2004Guido Moser