Die Dienststelle Altenarbeit im KVW hat das Thema Lebensgeschichte/Biographiearbeit bereits in den 1990er Jahren aufgegriffen. Seit 1993 stehen Seminare, Gesprächsrunden, Projekte und Publikationen auf dem Programm.
Marianne Bertagnolli, die von 1989 bis 2000 hauptamtlich die Dienststelle Altenarbeit leitete, griff mit Engagement und der nötigen Sensibilität das Thema Biographie auf und setzte alles in Bewegung, um die geplanten Initiativen zu verwirklichen. Im Vordergrund stand das Anliegen, Menschen zusammenzuführen und sie zu motivieren, ihre Lebensgeschichten zu erzählen und, in vielen Fällen, auch niederzuschreiben.
Seniorenklubs griffen die Idee auf und starteten in vielen Orten verschiedene Initiativen, von denen einige auf diesen Seiten vorgestellt werden. Die Dienststelle für Altenarbeit im KVW hat in Eigenregie mittlerweile drei Publikationen zur Lebensgeschichte veröffentlicht. Um Interessierten einen Zugang zum Thema anzubieten, haben wir auf diesen Internet-Seiten verschiedene Aspekte des Themas aufgearbeitet und zusammengefasst. Durch die Mithilfe der Seniorenklubs, einiger Fachleute und der finanziellen Unterstützung durch das Amt für Senioren und Sozialsprengel ist es gelungen, Ihnen das Thema auf ansprechende Weise zugänglich zu machen.
Elisabeth Lantschner, Vorsitzende der KVW Dienststelle für Altenarbeit
Biographiearbeit, was ist das?
Einen Überblick zur Biographiearbeit gibt Heinz Blaumeiser in seinem Fachartikel:
Er zeigt, warum Lebensgeschichten „modern“ sind und keine bloße Mode, er erklärt die Biographische Bildungs- und Kulturarbeit, umschreibt Lebensgeschichten in der Altenpflege und gibt aktuelle Perspektiven.