Mit dem neuen Jahr beginnt auch für den jungen KVW ein neues Arbeitsjahr. Kurz vor Jahresende hat sich deshalb der Landesausschuss des jungen KVW getroffen, um das Arbeitsjahr 2012 zu besprechen. Auf dem Programm stehen wieder einige interessante Projekte.
Auf die neue Jugendreferentin Christiane Zwerger wartet eine Menge Arbeit. So gibt es das Programm für die kommenden Monate zu gestalten und zu organisieren. Motto des jugen KVW ist auch 2012 wieder Information und Unterhaltung zu verbinden. Bereits im Frühjahr startet das Projekt "Sparwoche" in Unterland/Überetsch. In Zusammenarbeit mit der Südtiroler Verbraucherzentrale sowie anderen Jugendeinrichtungen möchte der junge KVW Jugendlichen und jungen Erwachsenen konkrete Tipps geben, wie sie effizient sparen können. Diesbezüglich passt auch die Sensibilisierungskampagne des Patronates KVW-Acli "Hör gut zu" bestens ins Konzept, geht es doch darum, dass möglichst junge Menschen schon im frühen Alter ihre Erwerbstätigkeit für die Zukunft planen und entsprechend Beiträge für eine Zusatzrente einzahlen. Für die Lehrlinge in Südtirol arbeitet der junge KVW bereits an einem großen Projekt, das vermutlich noch heuer starten könnte. Und natürlich kommt auch die (sinnvolle) Unterhaltung nicht zu kurz: Nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr werden auch heuer wieder Reisen und ein Familien-Lager im Sommer angeboten.
KVW hat neue Jugendreferentin
Seit einigen Wochen hat der KVW wieder einen Jugendreferenten, das heißt um genau zu sein: eine Jugendreferentin. Christiane Zwerger wird als hauptamtliche Jugendreferentin innerhalb des KVW die Ehrenamtlichen des jungen KVW unterstützen. Wer die neue Jugendreferentin ist, was sie vorhat und was sie im KVW erreichen will, das erklärt die 24 - Jährige Unterlandlerin aus Margreid im folgenden Gespräch.
Warum hast du dich für den Posten als Jugendreferentin im KVW beworben?
Christiane Zwerger: Nach meinem Studium der Bildungswissenschaften in Wien und meiner Tätigkeit als ehrenamtliche Mitarbeiterin im Jugendtreff von Margreid wollte ich unbedingt hauptberuflich etwas mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen tun.
Was möchtest du als KVW- Jugendreferentin erreichen?
Christiane Zwerger: Ich denke, wir können nicht die Welt verändern. Für mich wäre es schon sehr schön zu sehen, wenn wir mit unseren Projekten ein paar junge Menschen in Südtirol überzeugen können- dann hätten wir unser Ziel schon erreicht. Und klar: umso mehr wir ansprechen, umso besser...
Wie kann der KVW „jünger“ werden?
Christiane Zwerger: Indem ich als Jugendreferentin versuche mit Projekten Jugendlichen aufzuzeigen, dass der KVW auch jung sein kann.
Wie können die Ortsgruppen mit dem Jahresmotto „Du bisch mir wichtig“ auch junge Menschen ansprechen?
Christiane Zwerger: Das geht wohl am besten mit jugendgerechte Projekte oder Veranstaltungen. Wir müssen zuerst die jungen Menschen auf uns aufmerksam machen, um sie dann für uns zu gewinnen. Wenn Jugendlichen klar ist, wer wir sind und was wir wollen, wissen sie auch zu schätzen, dass dem KVW eben auch junge Menschen ein Anliegen sind, denn „du bisch mir wichtig“.
Welches sind deine Ziele als KVW- Jugendreferentin?
Christiane Zwerger: Ich möchte gerne etwas bewegen, gleichzeitig hoffe ich auf etwas Geduld vonseiten des KVW.
Jugendliche lernen Prüfungsängste erfolgreich zu bekämpfen
Der KVW St. Martin hat in Zusammenarbeit mit dem Jugendtreff und KVW Live einen Workshop für Jugendliche zum Thema Lampenfieber veranstaltet. Das Abendseminar kam sehr gut an.
Die Vorstellung und Begrüßung von KVW- Live übernahm Angela Waldner, eine junge Ehrenamtliche aus dem Vinschgau. Zudem informierte die Verbandsreferentin Melanie Gögele die jungen Menschen kurz über deren Möglichkeiten im KVW. „In jedem von uns steckt ein Star“, verriet die Referentin Claudia Bachmann gleich zu Beginn den Jugendlichen und vermittelte ihnen sofort welche Fähigkeiten und Stärken in ihnen schlummern und nur geweckt werden wollen. Die Jugendlichen konnten selbst die Gelegenheit nutzen vor die Gruppe zu treten und ihre Ängste zu formulieren. Einige Jugendliche verloren bei Vorträgen schon oft den Faden oder hatten regelrecht ein Blackout. Hilfreiche Formel gegen das Lampenfieber ist eine gute Vorbereitung und die innere Einstellung. Am besten ist, man freut sich auf die Prüfung oder das Gespräch und stimmt seine Gedanken positiv, indem man einen Zielsatz formuliert, das Erfolgstagebuch durchblättert oder die bevorstehende Situation in Gedanken genau vor sich sieht, empfahl Referentin Bachmann. Walt Disney meinte dazu „du musst geistig schon dort sein – bevor du angekommen bist“. Um Prüfungssituationen besser gewachsen zu sein, gibt es ein heilsames Mittel, nämlich üben, üben, üben. Begibt man sich nämlich öfter in Situationen, in denen man sich vor eine Gruppe stellen muss und etwas vortragen muss, lernt man das Lampenfieber zu überlisten, hieß es.
Am Ende des Workshops bzw. Seminars bedankte sich die Obfrau des KVW, Anneliese Weiss Angerer beim Leiter des Jugendtreffs, Thomas Schwarz, für die gute Zusammenarbeit und wünschte allen Jugendlichen viele gelungene Prüfungssituationen und dass sie nicht aus den Fehlern, sondern aus den Erfolgen lernen mögen.
Zur jüngsten Sitzung des Landesausschusses von KVW- Live waren Vorstandsmitglieder des Südtiroler Jugendringes eingeladen. Der Jugendring begleitet den jungen KVW beim Aufbau seiner Strukturen.