


Hier finden Sie einige der Aussagen aus der Umfrage zum einkaufsfreien Sonntag!
Ich kaufe am Sonntag nicht ein:
• Familiensonntag kann man in keinem Geschäft kaufen!
• Es wird die 5-Tage-Woche eingeführt. Was hilft‘s wenn die Eltern arbeiten?
• Einkaufen ist ein Muss. Aber nicht am Sonntag!
• … weil auch Erwachsene Grenzen brauchen, zum Innehalten, sich einzubremsen, dass die Seele nachkommt!
• …weil wir keine Rund-um-die-Uhr-Gesellschaft werden wollen!
• Weil der Mensch als Konsument, Produzent und berufener Christ Recht auf den Sonntag hat!
• Weil viele junge Mütter nicht bei der Familie sein können!
• weil es Werte gibt jenseits von Angebot und Nachfrage, die durch die Sonntagsruhe gelebt werden können!
• Der Sonntag schützt uns vor dem Ausverkauf der Zeit!
• Halte den Sonntag, weil er dich hält!
• Weil man besser dran ist beim Herrgott!
• zunehmende Arbeitsbelastung für wenig Gewinn!
• … der Sonntag den Menschen gehört!
• freie Zeit und Ruhezeiten nicht beliebig verschiebbar sind. Der freie Sonntag stärkt den sozialen Zusammenhalt!



Vom 18. bis zum 21. März 2012 fand in Prag das Netzwerktreffen zur Vorbereitung der diesjährigen Sommerakademie zum Thema EUROPA AUF DEM WEG IN DEN SOZIALEN KOLLAPS?! FINANZMÄRKTE – ARMUT – PARTIZIPATION statt.
Die Landesvorsitzende der Frauen im KVW Helga Mutschlechner nahm daran teil und hat in Zusammenarbeit mit den Vertreterinnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz die letzten Punkte für die Veranstaltung im Juli vorbereitet.



Jahresthema der Frauen im KVW 2011/2012
Das Bruttosozialprodukt erfasst alle Güter und Dienstleistungen, die für den Markt erbracht werden, d. h., für die ein Preis bezahlt wird. Alle unentgeltlich erledigten Arbeiten werden ausgeklammert. Da ein großer Teil der unbezahlten Arbeit von Frauen verrichtet wird, wird dadurch der weibliche Beitrag für den Wohlstand der Gesellschaft systematisch unterschätzt. Das Bundesamt für Statistik der Schweiz erhebt seit 1997 das Ausmaß der unentgeltlichen Arbeit. Diese beträgt in der Schweiz ca 60 % des Bruttosozialproduktes. Etwa zwei Drittel davon werden von Frauen geleistet.
Arbeit ist mehr als Erwerbsarbeit. Familienarbeit und Gemeinwohlarbeit müssen gesellschaftlich aufgewertet werden, denn zum Gelingen des gesellschaftlichen Zusammenlebens sind sie unabdingbar und mindestens ebensowertvoll. Der bisher nichtentlohnte Bereich der Familienarbeit und der Gemeinwohlarbeit muss gesellschaftlich wie auch finanziell anerkannt werden. Wenn wir die Gesellschaft und nicht nur die Wirtschaft stärken wollen, müssen wir genau hier ansetzen um ein qualitatives und nicht nur quantitatives Wachstum zu erreichen.
Darum setzen wir uns ein für:
- Gesellschaftliche Aufwertung unbezahlter Arbeit
- Ausreichende finanzielle und rentenmäßige Anerkennung unbezahlter Arbeit
- Eine gleichmäßige Verteilung der unbezahlten Arbeit auf Frauen UND Männer

1992 schlossen sich verantwortliche Frauen aus den deutschsprachigen Verbänden der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegungen KAB Deutschlands, Österreichs, der Schweiz und dem Katholischen Verband der Werktätigen KVW Südtirol zusammen, um die Frau-enperspektive stärker in die nationale und internationale Verbandsarbeit einzubringen.
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