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Frauen im KVW

 

Unser Sonntag

 
Eröffnung im Garten der ReligionenEröffnung im Garten der Religionen Einige der Eröffnungsteilnehmer Ein kleiner Teil der eingegangen Sonntagseindrücke Die Jury  Die "Sonntagseindrücke" in der Grundschule Luttach Die Schüler der Grundschule LuttachEröffnung im Garten der Religionen Einige der Eröffnungsteilnehmer Ein kleiner Teil der eingegangen Sonntagseindrücke Die Jury  Die "Sonntagseindrücke" in der Grundschule Luttach Die Schüler der Grundschule Luttach
Die Frauen im KVW haben in  Zusammenarbeit mit dem Amt für Katechese und Religionslehrern das Malprojekt "Unser Sonntag" initiiert. 
Über 300 Grundschüler der 4. und 5. Klassen aus dem ganzem Land haben auf kreative Art und Weise gezeigt, was ihnen der Sonntag bedeutet. 
Mit diesem Projekt unterstützen wir die Allianz für den freien Sonntag und wollen den Sonntag wieder in den Mittelpunkt stellen. 

Die Ausstellung befindet sich im Moment in der Pfarrkirche von Sterzing.

Tagung "Arbeitswelt und Frauen - was kommt auf uns zu!

Das war das Thema der Tagung vom 19. Januar! 
Ein Ausflug in die Geschichte der arbeitenden Frauen mit Nina Schröder und ein Blick in die Zukunft mit Martha Stocker zeigten verschiedenste Frauenbilder auf.  
Erfahren Sie hier mehr!

Für einen einkaufsreien Sonntag

V.l. Brigitte Blasbichler Tutzer, Johanna Götsch, KVW Landesvorsitzende Helga Mutschlechner Holzer, Landeshauptmann Luis Durnwalder, Margareth Fink, Gertrud Telser und Rita Tauber.
Die Frauen im KVW haben mit einer Postkartenaktion die Meinung der Südtirolerinnen und Südtiroler zum einkaufsfreien Sonntag gesammelt. Die Ergebnisse liegen nun vor, über 2050 Rückmeldungen sind beim KVW eingegangen. Die Frauen im KVW haben die Ergebnisse Landeshauptmann Luis Durnwalder vorgestellt.

Mit der Postkartenaktion konnten über 2050 Rückmeldungen eingeholt werden – dies sind 41 Prozent der insgesamt verteilten Postkarten und die Meinung ist klar unddeutlich: Die Südtiroler Bevölkerung ist gegen die Sonntagsöffnungszeiten in unseren Ortschaften, erklärte die Vertreterinnen der Frauen im KVW. Durch die staatliche Liberalisierung der Öffnungszeiten können vielfach Betriebe selbst entscheiden, wann und wie lange sie ihre Geschäftstüren offen halten. 98 Prozent der ArbeitnehmerInnen und VerbraucherInnen haben bei dieser Umfrage jedoch ausgedrückt, dass sie dies weder wollen noch brauchen, da bereits sechs Tage zum Einkaufen zur Verfügung stehen. Bei den genannten Argumenten für den einkaufsfreien Sonntag fällt auf, dass in erster Linie die Familie geschützt werden soll; denn eine totale Liberalisierung lässt einen Rückschritt bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf befürchten.
Der Sonntag darf nicht zu einem Werktag nivelliert werden, wodurch die Tendenz verstärkt würde, dass Familien noch mehr auseinander gerissen würden. Von den im Handel Tätigen sind 70 Prozent Frauen und Mütter und ihnen bleibt oft nichts anderes übrig, als die Arbeitszeiten zu akzeptieren, da sie ansonsten kaum mehr einer Tätigkeit nachgehen können. Eine Aussage, die diese Befürchtung besonders unterstreicht, ist in der Umfrage zu finden: "…weil das Geld nicht die Mütter in den Familien ersetzen kann."

Es ist Sonntag - ICH gehe nicht einkaufen

Hier finden Sie einige der Aussagen aus der Umfrage zum einkaufsfreien Sonntag!

Ich kaufe am Sonntag nicht ein: 
• Familiensonntag kann man in keinem Geschäft kaufen!
• Es wird die 5-Tage-Woche eingeführt. Was hilft‘s wenn die Eltern arbeiten?
• Einkaufen ist ein Muss. Aber nicht am Sonntag!
• … weil auch Erwachsene Grenzen brauchen, zum Innehalten, sich einzubremsen, dass die Seele nachkommt!
• …weil wir keine Rund-um-die-Uhr-Gesellschaft werden wollen! 
• Weil der Mensch als Konsument, Produzent und berufener Christ Recht auf den Sonntag hat!
• Weil viele junge Mütter nicht bei der Familie sein können!
• weil es Werte gibt jenseits von Angebot und Nachfrage, die durch die Sonntagsruhe gelebt werden können!
• Der Sonntag schützt uns vor dem Ausverkauf der Zeit!
• Halte den Sonntag, weil er dich hält!
• Weil man besser dran ist beim Herrgott!
• zunehmende Arbeitsbelastung für wenig Gewinn!
• … der Sonntag den Menschen gehört!
• freie Zeit und Ruhezeiten nicht beliebig verschiebbar sind. Der freie Sonntag stärkt den sozialen Zusammenhalt!

Die Auswirkungen der Löhne auf die Rente

Die Frauen im KVW haben zum Equal Pay Day 2012 ein Informationsblatt bezülgich der Auswirkung der Löhne auf die Rente ausgearbeitet. Durch die Abschaffung der Mindestrente wird es zukünftig ein erhöhtes Risiko an Altersarmut geben. Davon werden vorwiegend Frauen betroffen sein. 
Das vollständige Informationsblatt finden Sie hier.

Equal Pay Day 2012

Auch dieses Jahr veranstalten die Frauen im KVW gemeinsam mit dem Landesbeirat für Chancengleichheit den Equal Pay Day - den Tag des gleichen Einkommens. 
Dieser findet am 20. April statt. Dazu werden im ganzen Land Stände aufgebaut, an denen aufgeklärt, sensibilisiert und informiert wird. 
Frauen verdienen im EU-weiten Durchschnitt immer noch 17 % weniger als Männer. Anders gesagt: Frauen müssen im Durchschnitt 15 Monate lang arbeiten um auf das Jahresgehalt eines Mannes zu kommen. Um auf die roten Zahlen in den Geldbörsen der Frauen aufmerksam machen, werden auch dieses Jahr die roten Taschen verteilt. 

Hier finden Sie die Standorte und Uhrzeiten Ihres nächstgelegenen Informationstandes!

Netzwerktreffen in Prag

hintere Reihe v.l.n.r: Margarete Bliem, Christa Ellbogen, Mechthild Hartmann-Schäfers, SabineSchiedermaier, Nicola Bucher; vorderere Reihe v.l.n.r.: Helga Mutschlechner, Lidmilla, Annemarie Allemann;

Vom 18. bis zum 21. März 2012 fand in Prag das Netzwerktreffen zur Vorbereitung der diesjährigen Sommerakademie zum Thema EUROPA AUF DEM WEG IN DEN SOZIALEN KOLLAPS?! FINANZMÄRKTE – ARMUT – PARTIZIPATION statt. 
Die Landesvorsitzende der Frauen im KVW Helga Mutschlechner nahm daran teil und hat in Zusammenarbeit mit den Vertreterinnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz die letzten Punkte für die Veranstaltung im Juli vorbereitet.

Neues Faltblatt der Frauen im KVW

Die Frauen im KVW zeigen sich im neuen Kleid und präsentieren das neue Faltblatt. 
Dazu wurde eine Arbeitsgruppe innerhalb des Landesauschusses gebildet, also wurde der Falter von Frauen für Frauen entwickelt. 
Ein besonders Anliegen war es ein stimmiges, komplettes und modernes Bild der Frauen im KVW und Ihrer Tätigkeit nach außen zu tragen. Die Frauen im KVW wollen Ansprechspartner für die Frau in Beruf, Familie und Gesellschaft sein. 
 
Hier finden Sie das neue Faltblatt.

Beruf und Familie - Zerreißprobe oder Gewinn?

Dies war das Thema der Tagung der Frauen im KVW am 26. November 2011.
Landesrat Richard Theiner informierte kurz über die aktuelle Situation zur Familenpolitik veranschaulichte, dass es eine starke Familie braucht, damit auch ein Unternehmen stark sein kann. 





Die Erfahrungsberichte der verschiedenen Referenten 

Judith Vonmetz, Sozialgenossenschaft der Tagesmütter 
Georg Oberhollenzer, RaiKA Bruneck 
Heidrun Achammer, Markas GmbH 
Angelika Margesin, a+b architektur 

ließen die Teilnehmer die Situation aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten. 

Die Tagung war für die Frauen im KVW eine Bestätigung, dass ihr Anliegen zur Förderung der Frau in Beruf und Familie aktueller denn je ist.  Durch die Schaffung von politischen und strukturellen Rahmenbedingungen und vor allem durch die Wahlfreitheit kann Beruf und Familie zum Gewinn für alle werden.  
Hier der vollständige Bericht zur Tagung!

Die (un)sichtbaren Leistungen der Frau (an)erkennen!

Jahresthema der Frauen im KVW 2011/2012
Das Bruttosozialprodukt erfasst alle Güter und Dienstleistungen, die für den Markt erbracht werden, d. h., für die ein Preis bezahlt wird. Alle unentgeltlich erledigten Arbeiten werden ausgeklammert. Da ein großer Teil der unbezahlten Arbeit von Frauen verrichtet wird, wird dadurch der weibliche Beitrag für den Wohlstand der Gesellschaft systematisch unterschätzt. Das Bundesamt für Statistik der Schweiz erhebt seit 1997 das Ausmaß der unentgeltlichen Arbeit. Diese beträgt in der Schweiz ca 60 % des Bruttosozialproduktes. Etwa zwei Drittel davon werden von Frauen geleistet.
Arbeit ist mehr als Erwerbsarbeit. Familienarbeit und Gemeinwohlarbeit müssen gesellschaftlich aufgewertet werden, denn zum Gelingen des gesellschaftlichen Zusammenlebens sind sie unabdingbar und mindestens ebensowertvoll. Der bisher nichtentlohnte Bereich der Familienarbeit und der Gemeinwohlarbeit muss gesellschaftlich wie auch finanziell anerkannt werden. Wenn wir die Gesellschaft und nicht nur die Wirtschaft stärken wollen, müssen wir genau hier ansetzen um ein qualitatives und nicht nur quantitatives Wachstum zu erreichen. 

Darum setzen wir uns ein für:
- Gesellschaftliche Aufwertung unbezahlter Arbeit 
- Ausreichende finanzielle und rentenmäßige Anerkennung unbezahlter Arbeit
- Eine gleichmäßige Verteilung der unbezahlten Arbeit auf Frauen UND Männer

Jahresthema 2010/2011 "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit"

Die rote Tasche ist das Symbol für den "Equal Pay Day"
GLEICHER LOHN FÜR GLEICHE ARBEIT! - ROSIGE AUSSICHTEN FÜR FRAUEN!?

Der Grundsatz, dass für gleichwertige Arbeit, gleicher Lohn gezahlt werden soll, ist zwar in der Verfassung verankert, doch nach über 60 Jahren noch immer nicht in die Praxis umgesetzt. Frauen erhalten im Schnitt deutlich weniger Gehalt als ihre männlichen Kollegen. Auf diesen Missstand wollen die Frauen im KVW hinweisen. Daher haben sich die KVW Frauen  als Jahresthema 2010/2011 "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit - Rosige Aussichten für Frauen!?" auf die Fahnen geschrieben. Nähere Informationen: frauen@kvw.org  

Inhaltliche Informationen zum Thema "gleicher Lohn für gleiche Arbeit" erhalten Sie in unserem Faltblatt.
Helfen Sie mit, die Öffentlichkeit, Gesellschaft und Familien für dieses Thema zu sensibilisieren, damit wir Frauen tatsächlich ROSIGEN Zeiten entgegensehen können. 

FALTBLATT "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit" HERUNTERLADEN


Weiterführende Informationen zum Thema "Equal Pay Day" in Deutschland und Österreich erhalten sie unter folgenden Links:
www.equalpayday.de (Deutschland)
www.equalpayday.at (Österreich)
 

Landesausschuss der Frauen 2010-2014

Landesvorsitzende der Frauen mit Stellevertreterinnen
Helga Mutschlechner Holzer wurde am 17.11.2010 als Landesvorsitzende der Frauen im KVW wiedergewählt. Ihre Stellvertreterinnen sind Margareth Fink und Marion Fischer Pfeifer. Schwerpunkte der Arbeit der Frauen im KVW werden der Einsatz für gleichen Lohn bei gleicher Arbeit und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sein.

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Die Rechte der Mütter: Informationsblatt "Großes Wunder kleiner Mensch"

Informationsblatt "Großes Wunder - kleiner Mensch"
„Welche Rechte habe ich als Mutter in der Arbeitswelt? Darf mir während der Schwangerschaft gekündigt werden? Welche finanziellen Unterstützungen erhalte ich?“ Diese Fragen stellen sich den meisten Frauen, sobald sie schwanger sind. Denn ein Kind verändert das Leben.

In Südtirol werden pro Jahr etwa 5000 Kinder geboren. Immer mehr Frauen, die Mütter werden, stehen im Erwerbsleben. Das Recht nimmt auf die Situation und die Gesundheit der schwangeren Frauen und stillenden Mütter am Arbeitsplatz besondere Rücksicht. Die Rechtslage ist jedoch nicht einfach zu überblicken. Arbeitsgesetz, Sozialversicherungsrecht sowie Gleichstellungsgesetz tragen je einen Teil dazu bei. Zudem ist die Rechtslage nicht für alle Frauen gleich.

Viele Frauen in Südtirol wissen zum Thema soziale Vor- und Fürsorge wenig, schlecht oder gar nicht Bescheid. Dies belegte eine Umfrage im Jahr 2005, durchgeführt von den Frauen im KVW, der Berufsgenossenschaft der Hausfrauen und dem katholischen Familienverband. „Immer noch zu viele Mütter geben die Erwerbstätigkeit auf, ohne sich rechtzeitig über ihre Anrechte zu informieren“ so Helga Mutschlechner Holzer, Vorsitzende der Frauenstruktur im KVW.

Durch ein Informationsblatt möchten die Frauen im KVW werdende Mütter über Ihre Anrechte aufklären. Bei Mutterschaftsurlaub, Elternzeit, Kündigungsschutz und bei finanziellen Beiträgen gibt es je nach Versicherungslage und Arbeitsvertrag Unterschiede. Auch als Nicht-Versicherte (Nicht Erwerbstätige) stehen den werdenden Müttern gewisse Rechte zu.

Die Infobroschüre gewährt einen groben Überblick über die Anrechte in Hinblick auf die jeweilige Versicherungsposition der Frau (Arbeitnehmerin im privaten oder öffentlichen Sektor, Freiberuflerin, landwirtschaftliche Tagelöhnerin, Hausangestellte usw.). Detailliertere Auskünfte zu ihren Rechten können die jungen Mütter bei den zuständigen Anlaufstellen und KVW Patronaten einholen.

Um möglichst viele Mütter zu erreichen, wird die Broschüre dem Mutterpass beigelegt, den Schwangere vom Gynäkologen/in erhalten.
Außerdem können Sie die Broschüre >>hier herunterladen.
 

19. Landesversammlung

Die rote Tasche als Symbol des ungleichen Lohnes
Die Frauen im KVW stellten ihre Landesversammlung am 6. November 2010 unter das Motto „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit. Rosige Aussichten?“. Helga Mutschlechner Holzer, Landesvorsitzende der Frauen im KVW, konnte neben 350 Frauen aus ganz Südtirol, auch Mag. Sylvia Dillinger Brigl in Bozen begrüßen. Sie ist Präsidentin des internationalen Frauennetzwerks BPW (Business + Professional Women) und zeigte anhand von Studien, warum Frauen weniger verdienen...

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Frauennetzwerk

1992 schlossen sich verantwortliche Frauen aus den deutschsprachigen Verbänden der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegungen KAB Deutschlands, Österreichs, der Schweiz und dem Katholischen Verband der Werktätigen KVW Südtirol zusammen, um die Frau-enperspektive stärker in die nationale und internationale Verbandsarbeit einzubringen.
 
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