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Frauen im KVW

 

Equal Pay Day 2012

Auch dieses Jahr veranstalten die Frauen im KVW gemeinsam mit dem Landesbeirat für Chancengleichheit den Equal Pay Day - den Tag des gleichen Einkommens. 
Dieser findet am 20. April statt. Dazu werden im ganzen Land Stände aufgebaut, an denen aufgeklärt, sensibilisiert und informiert wird. 
Frauen verdienen im EU-weiten Durchschnitt immer noch 17 % weniger als Männer. Anders gesagt: Frauen müssen im Durchschnitt 15 Monate lang arbeiten um auf das Jahresgehalt eines Mannes zu kommen. Um auf die roten Zahlen in den Geldbörsen der Frauen aufmerksam machen, werden auch dieses Jahr die roten Taschen verteilt. 

Hier finden Sie die Standorte und Uhrzeiten Ihres nächstgelegenen Informationstandes!

Netzwerktreffen in Prag

hintere Reihe v.l.n.r: Margarete Bliem, Christa Ellbogen, Mechthild Hartmann-Schäfers, SabineSchiedermaier, Nicola Bucher; vorderere Reihe v.l.n.r.: Helga Mutschlechner, Lidmilla, Annemarie Allemann;

Vom 18. bis zum 21. März 2012 fand in Prag das Netzwerktreffen zur Vorbereitung der diesjährigen Sommerakademie zum Thema EUROPA AUF DEM WEG IN DEN SOZIALEN KOLLAPS?! FINANZMÄRKTE – ARMUT – PARTIZIPATION statt. 
Die Landesvorsitzende der Frauen im KVW Helga Mutschlechner nahm daran teil und hat in Zusammenarbeit mit den Vertreterinnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz die letzten Punkte für die Veranstaltung im Juli vorbereitet.

Neues Faltblatt der Frauen im KVW

Die Frauen im KVW zeigen sich im neuen Kleid und präsentieren das neue Faltblatt. 
Dazu wurde eine Arbeitsgruppe innerhalb des Landesauschusses gebildet, also wurde der Falter von Frauen für Frauen entwickelt. 
Ein besonders Anliegen war es ein stimmiges, komplettes und modernes Bild der Frauen im KVW und Ihrer Tätigkeit nach außen zu tragen. Die Frauen im KVW wollen Ansprechspartner für die Frau in Beruf, Familie und Gesellschaft sein. 
 
Hier finden Sie das neue Faltblatt.

Beruf und Familie - Zerreißprobe oder Gewinn?

Dies war das Thema der Tagung der Frauen im KVW am 26. November 2011.
Landesrat Richard Theiner informierte kurz über die aktuelle Situation zur Familenpolitik veranschaulichte, dass es eine starke Familie braucht, damit auch ein Unternehmen stark sein kann. 





Die Erfahrungsberichte der verschiedenen Referenten 

Judith Vonmetz, Sozialgenossenschaft der Tagesmütter 
Georg Oberhollenzer, RaiKA Bruneck 
Heidrun Achammer, Markas GmbH 
Angelika Margesin, a+b architektur 

ließen die Teilnehmer die Situation aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten. 

Die Tagung war für die Frauen im KVW eine Bestätigung, dass ihr Anliegen zur Förderung der Frau in Beruf und Familie aktueller denn je ist.  Durch die Schaffung von politischen und strukturellen Rahmenbedingungen und vor allem durch die Wahlfreitheit kann Beruf und Familie zum Gewinn für alle werden.  
Hier der vollständige Bericht zur Tagung!

Die (un)sichtbaren Leistungen der Frau (an)erkennen!

Jahresthema der Frauen im KVW 2011/2012
Das Bruttosozialprodukt erfasst alle Güter und Dienstleistungen, die für den Markt erbracht werden, d. h., für die ein Preis bezahlt wird. Alle unentgeltlich erledigten Arbeiten werden ausgeklammert. Da ein großer Teil der unbezahlten Arbeit von Frauen verrichtet wird, wird dadurch der weibliche Beitrag für den Wohlstand der Gesellschaft systematisch unterschätzt. Das Bundesamt für Statistik der Schweiz erhebt seit 1997 das Ausmaß der unentgeltlichen Arbeit. Diese beträgt in der Schweiz ca 60 % des Bruttosozialproduktes. Etwa zwei Drittel davon werden von Frauen geleistet.
Arbeit ist mehr als Erwerbsarbeit. Familienarbeit und Gemeinwohlarbeit müssen gesellschaftlich aufgewertet werden, denn zum Gelingen des gesellschaftlichen Zusammenlebens sind sie unabdingbar und mindestens ebensowertvoll. Der bisher nichtentlohnte Bereich der Familienarbeit und der Gemeinwohlarbeit muss gesellschaftlich wie auch finanziell anerkannt werden. Wenn wir die Gesellschaft und nicht nur die Wirtschaft stärken wollen, müssen wir genau hier ansetzen um ein qualitatives und nicht nur quantitatives Wachstum zu erreichen. 

Darum setzen wir uns ein für:
- Gesellschaftliche Aufwertung unbezahlter Arbeit 
- Ausreichende finanzielle und rentenmäßige Anerkennung unbezahlter Arbeit
- Eine gleichmäßige Verteilung der unbezahlten Arbeit auf Frauen UND Männer

Jahresthema 2010/2011 "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit"

Die rote Tasche ist das Symbol für den "Equal Pay Day"
GLEICHER LOHN FÜR GLEICHE ARBEIT! - ROSIGE AUSSICHTEN FÜR FRAUEN!?

Der Grundsatz, dass für gleichwertige Arbeit, gleicher Lohn gezahlt werden soll, ist zwar in der Verfassung verankert, doch nach über 60 Jahren noch immer nicht in die Praxis umgesetzt. Frauen erhalten im Schnitt deutlich weniger Gehalt als ihre männlichen Kollegen. Auf diesen Missstand wollen die Frauen im KVW hinweisen. Daher haben sich die KVW Frauen  als Jahresthema 2010/2011 "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit - Rosige Aussichten für Frauen!?" auf die Fahnen geschrieben. Nähere Informationen: frauen@kvw.org  

Inhaltliche Informationen zum Thema "gleicher Lohn für gleiche Arbeit" erhalten Sie in unserem Faltblatt.
Helfen Sie mit, die Öffentlichkeit, Gesellschaft und Familien für dieses Thema zu sensibilisieren, damit wir Frauen tatsächlich ROSIGEN Zeiten entgegensehen können. 

FALTBLATT "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit" HERUNTERLADEN


Weiterführende Informationen zum Thema "Equal Pay Day" in Deutschland und Österreich erhalten sie unter folgenden Links:
www.equalpayday.de (Deutschland)
www.equalpayday.at (Österreich)
 

Landesausschuss der Frauen 2010-2014

Landesvorsitzende der Frauen mit Stellevertreterinnen
Helga Mutschlechner Holzer wurde am 17.11.2010 als Landesvorsitzende der Frauen im KVW wiedergewählt. Ihre Stellvertreterinnen sind Margareth Fink und Marion Fischer Pfeifer. Schwerpunkte der Arbeit der Frauen im KVW werden der Einsatz für gleichen Lohn bei gleicher Arbeit und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sein.

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19. Landesversammlung

Die rote Tasche als Symbol des ungleichen Lohnes
Die Frauen im KVW stellten ihre Landesversammlung am 6. November 2010 unter das Motto „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit. Rosige Aussichten?“. Helga Mutschlechner Holzer, Landesvorsitzende der Frauen im KVW, konnte neben 350 Frauen aus ganz Südtirol, auch Mag. Sylvia Dillinger Brigl in Bozen begrüßen. Sie ist Präsidentin des internationalen Frauennetzwerks BPW (Business + Professional Women) und zeigte anhand von Studien, warum Frauen weniger verdienen...

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Die Rechte der Mütter: Informationsblatt "Großes Wunder kleiner Mensch"

Informationsblatt "Großes Wunder - kleiner Mensch"
„Welche Rechte habe ich als Mutter in der Arbeitswelt? Darf mir während der Schwangerschaft gekündigt werden? Welche finanziellen Unterstützungen erhalte ich?“ Diese Fragen stellen sich den meisten Frauen, sobald sie schwanger sind. Denn ein Kind verändert das Leben.

In Südtirol werden pro Jahr etwa 5000 Kinder geboren. Immer mehr Frauen, die Mütter werden, stehen im Erwerbsleben. Das Recht nimmt auf die Situation und die Gesundheit der schwangeren Frauen und stillenden Mütter am Arbeitsplatz besondere Rücksicht. Die Rechtslage ist jedoch nicht einfach zu überblicken. Arbeitsgesetz, Sozialversicherungsrecht sowie Gleichstellungsgesetz tragen je einen Teil dazu bei. Zudem ist die Rechtslage nicht für alle Frauen gleich.

Viele Frauen in Südtirol wissen zum Thema soziale Vor- und Fürsorge wenig, schlecht oder gar nicht Bescheid. Dies belegte eine Umfrage im Jahr 2005, durchgeführt von den Frauen im KVW, der Berufsgenossenschaft der Hausfrauen und dem katholischen Familienverband. „Immer noch zu viele Mütter geben die Erwerbstätigkeit auf, ohne sich rechtzeitig über ihre Anrechte zu informieren“ so Helga Mutschlechner Holzer, Vorsitzende der Frauenstruktur im KVW.

Durch ein Informationsblatt möchten die Frauen im KVW werdende Mütter über Ihre Anrechte aufklären. Bei Mutterschaftsurlaub, Elternzeit, Kündigungsschutz und bei finanziellen Beiträgen gibt es je nach Versicherungslage und Arbeitsvertrag Unterschiede. Auch als Nicht-Versicherte (Nicht Erwerbstätige) stehen den werdenden Müttern gewisse Rechte zu.

Die Infobroschüre gewährt einen groben Überblick über die Anrechte in Hinblick auf die jeweilige Versicherungsposition der Frau (Arbeitnehmerin im privaten oder öffentlichen Sektor, Freiberuflerin, landwirtschaftliche Tagelöhnerin, Hausangestellte usw.). Detailliertere Auskünfte zu ihren Rechten können die jungen Mütter bei den zuständigen Anlaufstellen und KVW Patronaten einholen.

Um möglichst viele Mütter zu erreichen, wird die Broschüre dem Mutterpass beigelegt, den Schwangere vom Gynäkologen/in erhalten.
Außerdem können Sie die Broschüre >>hier herunterladen.
 

Frauennetzwerk

1992 schlossen sich verantwortliche Frauen aus den deutschsprachigen Verbänden der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegungen KAB Deutschlands, Österreichs, der Schweiz und dem Katholischen Verband der Werktätigen KVW Südtirol zusammen, um die Frau-enperspektive stärker in die nationale und internationale Verbandsarbeit einzubringen.
 
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