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Neue Wohnbaugenossenschaft für Auer

 
In Auer ist kürzlich die Wohnbaugenossenschaft „Aurum“ gegründet worden. Wo die Unterlandler Genossenschaftsmitglieder bauen werden ist noch unklar, es zeichnet sich aber die Realisierung einer neuen Wohnbauzone in Auer ab.

In Auer dürfte im Laufe des heurigen Jahres die Wohnbaugenossenschaft „Rotes Haus“ ihre Bauarbeiten abgeschlossen haben. Weil die Nachfrage nach gefördertem Baugrund aber nach wie vor sehr groß ist, hat sich bereits vor Monaten eine Interessensgruppe gebildet, zur Gründung einer weiteren Wohnbaugenossenschaft. Im Februar konnte diese Gruppe nun die Wohnbaugenossenschaft „Aurum“ offiziell beim Notar gründen. Der Name „Aurum“ bedeutet Gold auf lateinisch, entspricht aber auch dem Ursprungsnamen von Auer. Mit dem Namen wird auch die Zweisprachigkeit der Mitglieder unterstrichen. Insgesamt wird die neue Wohnbaugenossenschaft 14 Mitglieder umfassen.

Die Genossenschaftsvorsitzenden haben sich bereits mit der Gemeinde Auer getroffen, um über die Lage des geförderten Baugrundes zu sprechen. Aller Voraussicht nach dürfte die Wohnbaugenossenschaft „Aurum“ Baugrund unterhalb des Hauptplatzes auf dem Gelände des ehemaligen Sägewerks erhalten. Allerdings muss das Areal noch von der Gemeinde mittels Bauleitplanänderung umgewidmet werden. Geht es nach den Plänen der Gemeinde soll auf dem Gelände eine neue Wohnbauzone entstehen mit Kubatur für den geförderten aber auch für den freien, privaten Wohnbau. Nachdem in Auer eine weitere, nicht von der Arche im KVW betreute, Wohnbaugenossenschaft um geförderten Baugrund angesucht hat, dürfte auch diese Genossenschaft auf dem großen und derzeit fast leer stehenden Areal Baugrund erhalten. Geplant ist auch, auf diesem Gelände Sozialwohnungen zu errichten. Die neue Wohnbaugenossenschaft „Aurum“ will sich deshalb von Anfang an in die Planungsarbeiten miteinbeziehen lassen, um bei der künftigen Gestaltung der Wohnbauzone mitsprechen zu dürfen. Die Gemeinde Auer hat diesbezüglich bereits Zusagen an den „Aurum“- Vorstand gemacht.