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KVW bietet Hilfe bei EEVE

 

Neuer Dienst ab September 2011

Das Steuerbeistandszentrum des KVW hat mit dem Land Südtirol eine Konvention abgeschlossen und wird ab September in allen Bezirksbüros die Abfassung der EEVE anbieten. Die vier Buchstaben EEVE stehen für „Einheitliche Einkommens- und Vermögenserklärung“. Die Erklärung ist notwendig, um vom Land bestimmte Leistungen und Beiträge zu erhalten, die an die Bedürftigkeit gekoppelt sind.

Der Katholische Verband der Werktätigen hat mit dem Land eine Konvention abgeschlossen und wird die Abfassung der EEVE ab September in acht Büros in ganz Südtirol anbieten.

EEVE ist kostenlos
„Die Konvention sieht vor, dass der KVW diese Dienstleistung kostenlos anbietet“, erklärt KVW Landesvorsitzender Konrad Peer. Dabei hat der größte Sozialverband des Landes den Vorteil, dass er schon bisher um die 40.000 Steuererklärungen jährlich macht und auf diese Daten zurückgreifen kann. Die Daten der Steuererklärung sind unter anderem ein wichtiges Element, das bei der EEVE erhoben wird. Fixen Zeitpunkt für die Abgabe der EEVE gibt es ist keinen, dies muss nur vor dem Ansuchen um eine Leistung erfolgen. “In Zukunft wird die EEVE wohl zusammen mit der Steuererklärung gemacht“, meint Konrad Peer.
Heuer jedoch ist es anders, denn die EEVE startet mit September, da zu diesem Zeitpunkt die Steuererklärung fürs Jahr 2010 vorliegt.

Bürokratische Erleichterung
Vorerst ist die EEVE für die Ansuchen um sechs Leistungen im Gesundheits- und Sozialbereich notwendig. Geplant ist die schrittweise Ausweitung auf alle Bereiche, also auch Stipendien, Wohnbau usw.
Der Vorteil für die BürgerInnen besteht darin, dass die EEVE einmal im Jahr erhoben wird und auf diese Daten alle Landesämter zugreifen können. „Diese bürokratische Erleichterung haben wir stets begrüßt und unterstützt“, erklärt Konrad Peer.

EEVE Voraussetzung für Familiengeld
Eine der Leistungen, für die es schon jetzt die EEVE braucht, ist das Ansuchen um Familiengeld des Landes und um das regionale Familiengeld.
Da im September die Ansuchen um das Familiengeld (Ansuchen um Verlängerung) wieder starten und es dafür eine EEVE braucht, wird der KVW dies in seinen Büros in Bozen, Meran, Schlanders, Mals, Neumarkt, Brixen, Sterzing und Bruneck anbieten. Die EEVE ist ebenso kostenlos wie das Ansuchen ums Familiengeld. Der KVW wird Ende August all jene Betroffenen schriftlich informieren, bei denen die Verlängerung des Familiengeldes ansteht bzw. die schon im vergangenen Jahr angesucht haben.
Bei der Abfassung der EEVE wird kein Indikator oder Wert ermittelt, das bedeutet, dass die MitarbeiterInnen keine Auskunft geben können, ob Anrecht auf eine bestimmte Leistung besteht. Dies wird den Betroffenen ausschließlich vom zuständigen Landesamt mitgeteilt.

Termin ab Ende August vormerken
Wichtig ist, dass die AntragstellerInnen beim Bezirksbüro einen Termin ausmachen. Dies kann telefonisch oder online erfolgen.

Hier finden Sie die notwendigen Unterlagen für Ihre EEVE-Erklärung!

Quelle: Kompass - Juli 2011