"Hilfsdienst für Senioren“ - positiver Projektabschluss
Arche- Obmann, Josef Schöpf, bringt es auf den Punkt: „Der Erfolg des Projektes liegt nicht darin einen Dienst etabliert zu haben der landesweit angeboten wird, sondern vielmehr darin, dass das Thema der Pflege zu Hause und im speziellen die Organisation des Haushaltes, auf breiter Basis diskutiert wird.“
Der Hilfsdienst für Senioren stand seit mehreren Wochen am Scheideweg. Nachdem die Finanzierung des wichtigen Dienstes durch die öffentliche Hand nicht mehr gewährleistet schien, war es der Arche zusammen mit Land und Gemeinden gelungen ein neues Modell auszuarbeiten.
Dazu Josef Schöpf: „Die zahlreichen zum Teil kontrovers geführten Diskussionen haben in vielen Bezirkesgemeinschaften Spuren hinterlassen. Gab es teilweise auch unterschiedlichen Ansichten so wurde jedoch durchwegs konstruktiv am Thema gearbeitet, so dass die Erfahrungen die wir im Unterland sammeln konnten in bestehende und neue Initiativen einfliesen können.“
Der Hilfsdienst für Senioren entstand vor drei Jahren aus einer Notwendigkeit heraus: Familien, meist in Akut- Situationen, brauchen manchmal Haushaltshilfen oder Fachkräfte für einen Pflegefall und umgekehrt braucht es eine erste Anlauf- und Infostelle für Pflegekräfte.
Der Hilfsdienst für Senioren bot diese Dienstleistungen an und informierte gleichzeitig auch über die Angebote öffentlicher Einrichtungen. Gestartet war der Hilfsdienst als Pilotprojekt mit der Bezirksgemeinschaft Überetsch- Unterland, später wurde das Angebot auch auf die Bezirke Vinschgau und Salten- Schlern ausgeweitet. Die Nachfrage war groß: Jährlich konnte eine Wachstumsrate von 50 Prozent verzeichnet, was die Anfragen an den Hilfsdienst anging.
Arche- Obmann Josef Schöpf ist aber optimistisch, was die Zukunft eines ähnlichen Dienstes angeht: „Die Arche dankt allen, die am Projekt direkt oder indirekt teilgenommen haben, für Ihre Unterstützung und auch Kritik. Wir freuen uns wenn neue Dienste