Grundsteinlegung für „Micheal 2004“ in Eppan/Maria Rast
Noch vor Weihnachten machten sich die Mitglieder der Wohnbaugenossenschaft „Micheal 2004“ selbst das schönste Weihnachtsgeschenk: sie konnten die Grundsteinlegung feiern.
Der Obmann der Wohnbaugenossenschaft, Klaus Rebecchi, bezeichnete diesen Tag als „großen Tag der Freude für die Bauherrn, da nun endlich der Grundstein zur Verwirklichung von neun Eigenheimen gelegt wurde“. Die Wohnbaugenossenschaft Micheal 2004 entstand im Frühjahr 2004, als sich damals 13 Familien aus der Fraktion St. Michael in Eppan zusammentaten, um für geförderten Baugrund anzusuchen. Mit dem Namen aus der Umgangssprache „Micheal 2004“ (und nicht St. Michael) wurde damals unterstrichen, dass hier großteils waschechte Michealer Familien sich in der gleichen Fraktion ein Eigenheim schaffen möchten.
Nach dem Ansuchen für geförderten Baugrund an die Gemeinde Eppan wurde in den Jahren 2006/2007 beschlossen, die Wohnbauzone Maria Rast weiter für den Wohnbau zu erschließen. Ein großer Dank geht hier an die Gemeindeverwaltung Eppan, da das Ausweisen von Wohnbauzonen immer viel Verwaltungsaufwand bedeutet. Im Rahmen der Grundsteinlegung wies der Obmann aber darauf hin nun den Blick nach vorne zu richten und das Projekt Wohnbauzone Maria Rast nun erfolgreich zu vervollständigen. Es muss im Sinne der 60 bis 70 Familien, die in unmittelbarer Umgebung wohnen oder wohnen werden, gelingen aus dieser Zone eine beruhigte Wohnbauzone zu machen. Klaus Rebecchi: „Eine beruhigte Wohnbauzone darf keine lärmenden und gefährlichen Durchzugsstraßen enthalten, es braucht nur Zufahrtstraßen für die Bewohner, auf der sich auch Kinder aufhalten können.“ Eine beruhigte Wohnbauzone bedeutet weiterhin, dass der Lärm von der sehr nahen Umfahrungsstraße mit einer Lärmschutzmauer abgehalten wird. Des weiteren soll in einer beruhigten Wohnbauzone nicht plötzlich Platz für lärmende Betriebe geschaffen werden, es braucht eine strikte Trennung zwischen Gewerbezone und Wohnbauzone.
Damit das Projekt beruhigte Wohnbauzone Maria Rast erfolgreich vervollständigt wird, braucht es einen Dialog mit allen beteiligten. Gemeinsam und in transparenter Art und Weise sollen Gemeindeverwaltung, Bewohner und Urbanistikexperten hier die beste Lösung zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger in St. Micheal finden.
Am Ende der Feier dankte der Obmann den vielen Beteiligten an diesem Wohnbauprojekt: Architekt Paulpeter Hofer von der Planwerkstadt aus Bozen Arche im KVW (zuständig für die Verwaltung der Wohnbaugenossenschaft) Architekt Raimund Hofer vom Plan Team aus Bozen (Projektsteuerung) Martin Schweigkofler (Elektro- und Heizungsplanung) Bauingenieur Erlacher (Statik) Bauingenieur Paul Psenner (Sicherheitskoordinierung) Firma Argebau (Baumeister) Ganz besonderen Dank ging natürlich an den Pfarrer, der die Segnung vornahm, an den Vizebürgermeister von Eppan Dr. Gutgsell, der auch Grußworte an die Anwesenden richtete, und an Renate Werth die die ganze Grundsteinlegung exzellent organisiert hat.