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KVW Startseite · Archiv · 25. Landesversammlung des KVW

25. Landesversammlung des KVW

Die 25. Landesversammlung des KVW Ende April war eine „technische“ Landesversammlung, ging es doch vor allem um statutarische Änderungen und um die Genehmigung des Tätigkeitsberichtes und der Bilanz 2009. Durch die Statutenänderung wurden die Seniorenklubs Teil des Verbandes.

Anlässlich der KVW Landesversammlung ließ Landesvorsitzender Konrad Peer das Jahr 2009 in einem Tätigkeitsrückblick Revue passieren. Konrad Peer ist seit April 2009 Vorsitzender des Katholischen Verbands der Werktätigen. Er berichtete, dass aufgrund von neuen Bestimmungen aus Rom die KVW Ortsgruppen im Jahr 2009 einige bürokratische und steuerliche Schwierigkeiten überwinden mussten. Ansonsten hat der KVW einige aktuelle Themen, wie das Jahresthema "Aus der Krise lernen" und den freien Sonntag immer wieder ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gebracht. Zu zahlreichen anderen Inhalten hat der Verband Stellung bezogen und sich auch in den Medien geäußert. Nach innen war der Tag der Ehrenamtlichen, eine Weiterbildung für alle KVW Ortsausschussmitglieder, ein besonderer Höhepunkt.
Erich Achmüller, Mitglied des Vorstands, moderierte die Landesversammlung und dankte Konrad Peer für seine Führungskompetenz und für die viele Zeit, die er in den Verband investiert. Achmüller dankte auch dem geistlichen Assistenten Josef Stricker, der den Verband nicht nur spirituell begleitet, sondern auch sozialpolitisch viele Impulse gibt.
Josef Stricker forderte in seiner Rede eine neue Sozialkultur. Der Handlungsbedarf im Sozialen wird von Jahr zu Jahr größer, mit sparen allein kann man dem steigenden Bedarf nicht decken. Laut Stricker muss die Eigenverantwortung an erster Stelle stehen: was möglich ist, muss der Einzelne oder die Familie selbst leisten. Dann braucht es eine belastbare Solidarität, denn es gibt Situationen, die alleine nicht zu bewältigen sind, dazu zählen die Sanität oder z.B ein bestimmter Schutz im Falle von Behinderung. Und dann braucht es die Subsidiarität: was die kleinste Gruppe leisten kann, muss sie alleine tun. Für Stricker ist das in erster Linie die Familie. Großen Nachholbedarf sieht Stricker in der Familienpolitik: es brauche ein höheres Kindergeld, einen Ausbau der Betreuungsangebote und eine bessere Familienförderung durch Staat, Region, Land und Gemeinden.

Um junge, arbeitende Menschen an den KVW heranzuführen, wurde am 28. Jänner 2010 der junge KVW offiziell gegründet. Die beiden Vorsitzenden Judith Vonmetz und Christian Basani stellten die Jugendorganisation vor, berichteten von der bisherigen Tätigkeit und was für die Zukunft alles geplant ist. Es sei dies immer ein Mix aus Unterhaltung und Inhalten, so Basani und Vonmetz.

Für Unterhaltung sorgten die Theaterspielerinnen der KVW Ortsgruppe St. Ulrich: In einem lustigen Sketch begaben sie sich auf KVW Fahrt. Vorname Nachname aus Tisens lockerte die Versammlung im Waltherhaus in Bozen mit Stücken auf seiner Harmonika auf.